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kieselholz aus elbeschotter der lausitz
jlies:
Hallo Stefan,
dies Spuren gehen vermutlich auf Pilzbefall bzw. bestimmte Zerstzungsprozesse im Holz zurück.
VG Jörn
gnoisi:
Hallo,
es handelt sich um sog. "psaronoide Strukturen", die sich häufiger bei Koniferenholz des Agathoxylon-Typs finden. Zuerst wurden diese an solchen Hölzern aus dem Kyffhäuser beschrieben. Auch in den Hölzern der Nova Paka Region kommen diese häufiger vor. Im Kern dieser fleckenartigen Strukturen ist stets eine bessere Gewebeerhaltung zu bemerken als im umgebenden Holz. Diese Bereiche müssen also in einem früheren Stadium silifiziert worden sein.
Grüße
Marian
erbse:
Vielen Dank für Eure Antworten,
ich habe jetzt mal mein uraltes Mikroskop herausgekramt, tatsächlich sind im Inneren der Strukturen (und scheinbar nur dort) sehr schön erhaltene Holzzellen zu sehen.
Würde es gern fotografieren, weiß aber noch nicht wie, mal sehen.
grüße,
erbse
erbse:
Hab jetzt einfach das Handy auf das Okular gelegt, ich glaub man erkennt sogar was gemeint ist :)
moldijaeger:
Hallo Kieselholzfreunde, bin gerade mal meine alten Beiträge durchgegangen und habe festgestellt, dass da noch der ein oder andere Fund fehlt.
Dieses Protopteris-Farn fand ich bereits am 11.02.2001 in der Kiesgrube Holdschdubrau. Es stammt also aus dem Bautzener Elbelauf.
Das Stück hatte einen kompletten Querschnitt von 16 x 8 cm bei einer Länge von 15 cm.
Ich habe mich für einen Längsschnitt entschieden, der nun eine maximale Länge von etwa 20 cm und eine polierte Fläche von rund 230 cm² aufweist.
Die Fotos sind leider nicht die besten.
Grüße
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