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Suche nach Glaukonit
Isarkiesel:
Hallo Andre,
vielleicht ist die Idee verrückt, aber - Veroneser Grünerde besteht (zumindest laut Römpp Chemielexikon) aus Glaukonit. Das Zeug sollte man über die Firma Kremer Pigmente auch in größerem Maßstab bekommen.
Gruß,
Holger
andrebann:
Hallo!
danke für die Hinweise!
@Caliastos: der feinkörnige Glaukonit im Grünsandstein ist meist zumindest randlich schon stark zu Eisen-Hydroxiden oxidiert. Das unalterierte "Kernmaterial" ist daher, wenn überhaupt, nur sehr schwierig zu extrahieren. Daher wäre natürlich schön, ein etwas größeres Exemplar zu haben, aus dessen Mitte man wirklich frisches Material gewinnen könnte. Hab aber auch schon befürchtet, dass es sowas nicht gibt. Auch bei Krantz und Uta Müller leider nicht. Was das Lösungsverhalten angeht, ist genau das eben die Frage: verhält sich der Glaukonit wie ein "normales" Silikat, löst er sich also erst im HF-Aufschluss? Ich erhoffe mir da halt Rückschlüsse auf die Bindungsformen von Arsen und Schwermetallen am oder im Glaukonit.
@Holger: stimmt, zumindest eine Variante der Veroneser Grünerde besteht u.a. aus Glaukonit. Aber das ist wohl auch das feinkörnige Material, wie es im Grünsand vorkommt.
Mal schaun, vielleicht muss ich doch Körnchen picken unterm Bino ;-) Oder ich schmeiss ein Stück Grünsand in HF und guck, was übrig bleibt.
Gruß,
Andre
caliastos:
meinte ja auch nicht gerade ein vergammeltes stück zu nehmen, sondern frisches bruchstück ohne verwitterung. als silikat sollte der silikatnachweis an sich auch da greifen.
grünerde dürfte sogar noch feiner sein als im grünsandstein. da haste körner mit glück bis zu 3 mm. kommt auf den sandstein an den du nimmst.
smoeller:
Hallo,
Würde nicht gerade ein Stück Sandstein in HF schmeißen bei deiner Fragestellung, da Tonminerale meist größere Ionen nur locker auf Zwischengitterplätzen oder gar nur adsorptiv an der Oberfläche gebunden haben. Danach hast du dann keine derartigen Ionen mehr.
Glück Auf!
Smoeller
Isarkiesel:
Hallo,
laut Klockmann sind Glaukonit (bzw. Seladonit) generell gegenüber heißen Mineralsäuren empfindlich. Damit scheidet auch der Ansatz, aus kalkigem Sediment Glaukonit mittels Salzsäure herauszulösen, wahrscheinlich aus (vom Glaukonitsandstein in HF ganz zu schweigen)...der Glaukonit wird ja "naturbelassen" benötigt...
Gruß,
Holger
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