Am Samstag war ich auf einer Exkursion meines Vereins in eine ehemalige Fe-Mn-Mine (Gonzen). Bei der Suche nach den Erzen stiess ich auf eine Ausblühung von Gips auf einer Wand. Die Locken und Nadeln respektive Faden waren extrem brüchig und konnten mit dem blossen Atem zerbrochen werden. Sorgfältig packte ich eine ca 2 cm grosse Locke ein.
Zuhause angekommen musst ich feststellen, dass sich die Locke entwässert hat und sich in Anhydrit oder Bassanit umgewandelt hat. Die Form der Locke glich nun der eines Teelöffels Puderzucker. Ich wollte die Dose, in der der Gips war, auswaschen, doch nach wenigen ml Wasser musste ich feststellen, dass sich ein Teil des Pulvers aufgelöst hat. Nach weniger als 1 min hat sich alles aufgelöst. Nach etwas schwenken der Flüssigkeit fiel mir auf, dass das "Wasser" nun oberflächenabstossend ist.
Lange Rede, kurzer Sinn: War das Am Anfang wirklich Gips ? Betrachtet man die Löslichkeit von Anhydrit (2g/l) und die des Pulvers (Umgerechnet ca 100g/l) scheint dies irgendwie unmöglich.
Gruss
Wegwerfit