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Lupentest

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Gammaray:
Ich hab mir die Mühe gemacht und mal 4 verschiedene auf dem Markt erhältliche Klemm- bzw. Einschlaglupen verglichen:

1. Sogenannte Elefantelupe (Einschlaglupe) mit 50mm Linsendurchmesser und 10-facher Vergrößerung. Wird bei Ebay für 7-9 Euros angeboten und die Verpackung ist mit "Made in China" versehen.  Gehäuse aus Plastik, darin 2 Linsen locker mit Plastikringen fixiert.
2. Tripletlupe (Einschlaglupe) mit 21mm Linsendurchmesser und 20facher Vergrößerung. Ganzmetall verchromt, wird in einer kleinen Plastikbox ausgeliefert.
     Linsengruppe (?) mit Schraubring fixiert.  6-7 Euros bei Ebay   
3. Klemmlupe "asif  W. Germany " . 30mm Linsendurchmesser, 7-fache Vergößerung. Plastikgehäuse, Linse mit Kunststoffring eingeschraubt. Erbstück von               meinem Vater.
4. Klemmlupe "Schweizer West Germany" . Linsendurchmesser 25mm, 10-fache Vergrößerung. Plastikgehäuse,  Linse mit Kunststoffring eingeschraubt.
Gekauft in einem bekanntem Elektronikmarkt der mit C anfängt. 13,50 Euros.

Fazit: Farbsäume, Verzerrungen und Spiegelungen bei der  Elefantenlupe, Vergrößerung höchstens 5fach im Vergleich zur 10-fach Schweizer.
Die Triplet  bildet ordentlich ab, klares Bild, ingesamt etwas flauer als die asif und die Schweizer. Vergößerung höchstens 10-fach im Vergleich zur 10fachen Schweizer. Billiglupen sind also in Bezug ihrer Vergößerungsleistung "Mogelpackungen" . Beide deutsche Klemmlupen zeichnen klar ,sehr scharf  und Farbtreu.

Vergleichsbilder: Als "Fotomodell" diente eine MM-Stufe Zeunerit xx auf Quarz xx aus Cinovec/ Tschechische Republik. Durchmesser des Quarzkristalls ca. 5mm.  Die Bilder wurden mit einer Fuji Finepix A310 mit 3,1 Megaipxeln direkt durch die Lupen aufgenommen. Zur Aufhellung wurde der Blitz zugeschaltet.


Glück Auf!
Gammaray

bernad:
hallo

nicht schlecht, dass jemand mal einen vergleich anstellt!

nur damit ich mich hier gleich mal vorstelle: Markus Bernad Fa. SCHWEIZER Optik hersteller der getesteten lupen...

noch ein kleiner hinweis: wenn es bereits so ist, dass die verglichenen lupen 7x und 10x von uns sehr gut abgeschnitten haben dann würde mich mal interresieren wie es dann mit folgender lupe ist: http://www.tech-line.biz/index.php?id=115

dies ist unsere neuste uhrmacherlupe und diese ist aplanatisch denn die getesteten uhrmacherlupen von uns waren nur bikonvex sprich nur einlinsig.

der grund wesshalb die triplet etwas flau rüberkommt könnte z.b. im verwendeten rohglas liegen. wie mann auf den bildern schön sieht scheint die linse etwas grün d.h. es wurde kein rohglas der fa. schott verwendet welches in unserer fertigung üblich ist und (zum glück) in china einfach zu teuer ist....

nur mal so am rande.

falls weitere fragen da sind einfach stellen.

mfg

A.Schweizer GmbH
Hans-Boeckler-Strasse 7
D-91301 Forchheim / Germany

Markus Bernad
Commercial Manager

Phone: +49 9191 7210-51
Fax: +49 9191 7210-88
mailto:m.bernad@schweizer-optik.de
http://www.schweizer-optik.de



Krizu:
Hallo,

zum Farbschlag:
Die Klemmlupen im Bild haben im Zentrum eine Helligkeit von rund 240, also fast überbelichtet. Da lässt das Farbempfinden nach. Die Einschlaglupen haben eine deutliche Färbung, das ist klar sichtbar. Nur ob die Klemmlupen den Farbstich nicht haben, kann auf dem Bild nicht erkannt werden.

Da hilft eigentlich nur ein Vergleich am Objekt oder Messtechnik an der Ulbrichtkugel.

Meine Meinung

Frank

jürgen lange:
Hallo Leute, neben der Qualität der Optik ist auch mal die "Achse" zu betrachten. Ich meine damit das Ding, welches  die Konstruktion Deckel und Linse drehbar zusamenhält. Häufig sind das genietete Röhrchen - aber auch Schrauben mit Muttern gibt es. Ich habe schon mehrfach erlebt, dass die Röhrchen ihren Niet verlieren oder auch die Schraube ihre Mutter. Wer mitbekommt, dass die Konstruktion nicht mehr hält, sollte sich schnellstens eine neue Schraube mit Mutter gönnen. Bei der Mutter lohnt sich dann auch die Kontermutter oder auch Verlöten oder Verkleben der ersten Mutter. Es gibt auch selbstsichernde Muttern, mir ist allerdings nicht klar, ob es die auch in diesem Durchmesserbereich gibt.

Ich habe unterwegs schon einige Lupen verloren, was dann sehr ärgerlich ist.  Jedes Mal wegen Achsbruch. Diesen Achsbruch habe ich auch schon bei Hochpreisprodukten erlebt aus westeuropäischer Fertigung. Beim Chinaschrott sowieso.

Herzliches Glück Auf zum 2. Advent Jürgen Lange/de

guefz:
Hallo,

die Lupen in den großen Schweizer Taschenmessern sind auch nicht schlecht. Ich benutze so eine schon seit Jahren und habe bisher keine Probleme damit. Habe das Teil vor einiger Zeit mal mit einer Einschlaglupe von Eschenbach verglichen, die ein anderer Sammler benutzt hat, und dabei keinen Unterschied festgestellt. Mit sowas hat man dann aber auch eine ganze Reihe anderer praktischer Werkzeuge dabei...

bis denn

Günter

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