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Veröffentlichungen von Fundstellen.Meinungen gefragt!

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altes-gebirge:
Guten Abend, Euch allen,die Ihr die "Blüten der Berge"sammelt,

mal schauen,ob ich mir mit Eurer Hilfe ein Bild machen kann.Bitte Input.

Möchte schon länger in einer großen Mineralienzeitschrift(aus dem Süddeutschen)einen Artikel über verschiedene Fundpunkte(schöne Fotos sind schon lange vorhanden)veröffentlichen.Freue mich auch immer über interessante Artikel mit schönen Fotos und Begleitumständen etc., in selbiger.Soll heißen:Ohne diese Artikel wären manche Zeitschriften halt nicht so interessant.
Ob ich als Zweitautor erwähnt werde,na ja bricht mir auch kein nichtvorhandener Zacken aus der Krone!
Aber....(mag das Wort nicht so)Korrektur:
Angenommen100 normale Sammler rennen hi und nur eine/r macht richtigen Mist(in allen Varianten)bzw.die Fundstelle wird mit behördl.Genehmigung ausgebeutet,(habe absolut nichts gegen Wissenschaft+Forschung,ohne unsere Museen,würden wir Sammler oft ziemlich ratlos dastehen)
Kurz und knapp:Besser selbst die Fundstelle absammeln/ausbeuten oder veröffentlichen und mit Pech hinterher vor nem leeren "Loch"dastehen(und die Sachen vielleicht auf Börsen zu hohen Preisen sehen!)
Dann habe ich von dem Artikel doch auch nicht so viel.Leider,aber wie heißt es "Bares is wahres"

Bin mal gespannt was Ihr dazu meint   

Bis bald

Marcus

altes-gebirge

Haldenschreck:
hallo,
man muss ja nicht unbedingt den fundort mit rechts- und hochwerten beschreiben oder mit google-maps verlinken, sodass der ansturm gebannt bzw. eingeschränkt ist. insider kennen den fundort sowieso und neulinge werden so abgehalten.

haldenschreck

Stefan:
Die Diskussion hatten wir hier schon etliche male und ein eindeutiges Ergebnis wirst Du nicht erhalten.

Für unser Lexikon kann ich sagen: Wir haben in der Zwischenzeit so viele Fundstellen im Lexikon, dass die Gefahr wenn eine dazu kommt, genau diese gleich abgeräumt wird nicht mehr so hoch ist, zumal täglich welche dazu kommen. Mit jeder veröffentlichten Fundstelle sinkt der Anteil derer die sich dort auf die Füße treten. Bei einer Zeitschrift die ihren Focus Monat für Monat auf nur wenige Fundstellen lenkt kann Dir natürlich passieren, dass erst mal ein Ansturm auf die Fundstelle beginnt.

Ich dokumentiere Fundstellen die ich besucht habe fast immer öffentlich, da ich mich auch über jede Information freue.
Gruß Stefan

Frank de Wit:
Stefan, habe ich dir schon mal gesagt das ich dich liebe?
deshalb sind, speziell fur dich, jetzt 359 fundstellen auf www.strahlen.org und 454,617 fundstellen auf mindat (http://www.mindat.org/stats.php)
take your pick  8)

smoeller:
Hallo,

Veröffentliche meine Fundstellenberichte ausschließlich hier im Mineralienatlas.  Die Diskussion hatten wir schon öfter und so arrogant, wie manche namhaften Zeitschriften (insbesondere die eine hier genannte) gegen Internetforen wettern (haben wohl Angst, zu verlieren, nur weil wir hier aktuelle Infos kostenlos anbieten), bin ich der Meinung, die sollen ruhig auf dem Trockenen bleiben. Warum nicht deine Fundstellen hier einbringen? Wenn es nicht um den Ruhm und das Geld geht allemal besser.

Zu den Zweifeln: Man muss differenzieren zwischen altbekannten und klassischen Fundstellen (auch mit aktuellen Fundmöglichkeiten) und solchen, die kaum bekannt sind oder strikte Zutrittsregelunge haben (Privateigentum). Erstere würde ich veröffentlichen, da einer großen Schar von Sammlern ohnehin schon bekannt. Wenn es dort aktuell noch was gibt, umso besser. Allerdings würdest du dort auch kaum einen Run auslösen, da fast jeder, der an der Fundstelle interessiert ist, ohnehin schon da war oder Bekannte hat, die da waren. Allerdings sind diese Fundorte meist eh schon weitestgehend durchwühlt.

Auf der anderen Seite die zweite Kategorie: Lieber nicht veröffentlichen. Unbekanntere Fundstellen lieber erst allein oder in einer kleinen Gruppe sorgfältig untersuchen (nicht ausbeuten!!) und dann erst einen Artikel darüber verfassen. Ansonsten kommt bald die Ausbeutung und man selbst gerät ins Hintertreffen. Fundstellen in Privatbesitz lieber nur mit Zustimmung des Grundeigentümers und/oder Pächters veröffentlichen. Zur Frage wegen Steinbrüchen siehe die entsprechende Diskussion. Lieber einmal mehr fragen als zuwenig.

Auch würde ich Fundstellen, die mir von Bekannten mündlich oder über private Nachrichten (PN, Mail, Telefon, Brief) weitergegeben wurden, als problematisch einordnen. Oft geschieht die Weitergabe hier aus Freundschaft oder Gefälligkeit und der betreffende Geber der Information möchte vielleicht nicht, dass die Infos im Web oder in der Zeitschrift XY landen, geschweige denn, dass hunderte Sammler an der Stelle graben.


Glück Auf!

Smoeller

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