Hallo trommeln,
irgendwie reden wir aneinander vorbei. Meine Anmerkungen hatten nichts mit analog zu tun. Also ich will noch etwas weiter ausholen.
Beispielsweise Schärfe: Gerade im Makrobereich ist die Verwacklungsgefahr sehr groß, da kommt es darauf an, mit welcher Belichtungszeit gearbeitet wird, oder ob mit Stativ, ruhige Hand usw. Dann schreibst Du, dass Dein Testbild geschäft ist. Warum und wie stark? Genau das verschleiert doch den Vergleich.
Beispielsweise Farbtreue: Also bei praktisch jeder Digitalkamera kannst Du Weißabgleich automatisch, nach Voreinstellungen, Lichttemperatur oder/und manuell machen. Dass bei unzureichenden Einstellungen weniger tolle Bilder - oder gar Mist - rauskommt ist klar. Was vergleichen wir dann? Richtig die Fähigkeiten/Erfahrungen des Fotografen.
Ich habe über die Jahre mit folgenden Digitalkameras gearbeitet:
* Olympus Camedia 1400 (1.4 Megapixel)
* Fujifilm S1Pro (3.4 Megapixel)
* Kodak DCS 14n (14 Megapixel)
* Nikon D200 (10 Megapixel)
und einige andere (kurzzeitig zum Testen). Aber glaube mir, nach den von Dir vorgeschlagenen Kriterien siehst Du keinen signifikanten Unterschied zwischen diesen Cams und zu einem Foto das ich mit meinem Handy und vorgehaltener Lupe mache (wenn ich mich da etwas anstrenge).
Und -genau- was Thomas geschrieben hat, entscheidend ist wirklich der Fotograf, selten die Kamera.
Gruß
Berthold
@wolfilain: Wenn jeder eine anderes Motiv vorschlägt

können wir nichts mehr vergleichen. Im Thread DMF hatten wir mal ein Streichholz als Objekt, auch problematisch die sehen schon sehr unterschiedlich aus und wirklich vergleichbar wäre das nur bei riesigen unbearbeiteten Original (raw) Aufnahmen.