Hallo,
da muss ich noch einen "draufsetzen"

wenn auch etwas verspätet, weil ich gerade erst mit einem
"richtigen" Makro-Setup angefangen habe.
An die Qualität von Bertholds berühmtem Streichholz kommt es noch nicht ran,
aber man sieht an den Bildern ein bisschen, wo die Probleme sind.
1. Bild: verkleinerte Version des Originalbildes (3039 x 2014 Pixel).
2. Bild: ein Ausschnitt (Schleswig-Hostein und Süd-Dänemark) in Original-Kameraauflösung.
Nicht geschärft.
Equipment:
Nikon D70
10cm Wasserleitungs-Rohr aus Plastik, innen mit schwarzem Fotokarton ausgelegt.
20 Jahre altes, rappeliges Vivitar 24mm Objektiv mit Hau auf der Frontlinse
in Retro-Stellung mit 2-Komponenten-Kleber auf's Plastikrohr geklebt.
Das Ganze auf einen Proxxon KT70 XY-Tisch montiert, das Plastikrohr mit einer Schelle stabilisiert.
Neuinvestition "Optik": 5 Euro für Plastikrohr, Schelle und Adapter.
Neuinvestition für Positionierung etc. 100Euro (!), wer Geduld hat, kriegt alles gebraucht billiger.
Hier geht es beim Arbeiten eigentlich nur noch um ein paar Themen:
1. Positionieren des Objektes
2. Fokussieren
3. Beleuchtung
4. Vibrationen eliminieren
5. Linsenoptik (Beugungsunschärfe, Tiefenschärfe, Dunkles Bild)
Man sieht an dem 2ten Bild, dass die Optik (zumindest bei Blende 11) ausgereizt ist,
das ist wohl ein Mischmasch aus Beugungsunschärfe und Vibrationsunschärfe.
Ich werde noch mal Experimente mit der Blende machen, die Tiefenschärfe muss ich
noch vermessen.
Mineralien knipsen kann man mit meinem Setup aber noch nicht, braucht
wohl noch ein paar Wochen, bis ich mit z-Stacks anfangen kann.
Ich muss echt sagen, ganz schön schwierig... ich ziehe meinen Hut vor allen,
die bei so einer Vergrösserung optisch ansprechende Bilder produzieren.
Gruss
Amir