@Smoeller:
Mir ist zumindest keine Analyse bekannt. Lavendulan-ähnliches Material gibt es zumindest an mehreren Stellen im Erzgebirge, wobei die Sache hier auch recht kompliziert ist und es hier noch Potential für neue Minerale gibt.
@Uwe:
Solche Minerale sind einfach ohne Analyse nicht zu bestimmen und man wird dann auch immer wieder auf Überraschungen stoßen. Ich habe es oft erlebt, dass ich vorher an etwas seltenes gedacht habe und dann hat es sich als etwas eher gewöhnliches in einer ungewöhnlichen Ausbildungsform erwiesen, aber auch umgekehrt, bei Stücken wo ich eigentlich nichts besonderes erwartet hatte, war es dann etwas sehr seltenes.
Bei den weiter oben erwähnten grünen Kugeln von Pöhla z.B. war die allererste Vermutung auch so in Richtung Conichalcit oder Cornwallit, aber die Paragenese gefiel mir nicht, die nächtse naheliegende Idee war dann ein Uranmineral weil es direkt auf verwittertem Uraninit sitzt - und nach der Analyse war es dann Antlerit, was ich nie vermutet hätte.
Lieber so ein Stück erstmal als unbestimmt führen und einen Zettel dazu packen, wo man vermerkt, was an Überlegungen dazu schon angestellt wurde.
Glück Auf
der Stollentroll