Hallo,
Es gibt bei einigen Mineralen, z.B. Uranglimmer wie Autunit schon so etwas wie Tageslicht-Fluoreszenz. Daher leuchten diese besonders grell. Allerdings ist der Effekt nur schlecht zu sehen, da er meist schwächer ist als die Eigenfarbe des Minerals.
Dabei werden durch die UV-Strahlung der Sonne Elektronen auf höhere Energieniveaus in der Atomhülle gehoben. Beim Zurückfallen wird Licht einer charakteristischen Wellenlänge emittiert.
@caliastos: Es sind weniger Wärme- als Strahlungseffekte.
Elektromagnetische Strahlung besteht aus Quanten mit einer je nach Strahlungsart unterschiedlichen Energie. Kurzwellige Strahlung hat eine höhere Energie als langwellige. Daher ist Röntgenstrahlung gefährlicher als Infrarotstrahlung. Trifft ein Quant auf ein Elektron, so kann bei geeigneter Energiemenge des Quants das Elektron auf eine höhere Schale gehoben werden. Dieser Zustand ist derart instabil, dass das Elektron innerhalb von Femtosekunden oder Bruchteilen davon wieder zurückfällt. Die Energie wird in Form von Strahlung frei. Dabei ist es von der Art des Elements, der Art des Übergangs, der zugeführten Energie und von der Koordination des Atoms und dessen Wertigkeit abhängig, welche Wellenlänge die emittierte Strahlung besitzt. So kann Chrom grün (Smaragd) oder rot (Rubin) färben. Eisen kann blau, gelb, rot, grün färben, je nach Wertigkeit und Koordination.
Glück Auf!
Smoeller