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Autor Thema: Der richtige Schleifstein zum bearbeiten ??  (Gelesen 4414 mal)

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Offline quartzman

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Der richtige Schleifstein zum bearbeiten ??
« am: 19 Apr 08, 17:00 »
Hallo Forum, hallo Mineraalienfreunde,
kann mir jemand sagen welcher Schleifstein der richtige ist um Achate nach dem Schnitt zu bearbeiten ?
Ich denke wohl nicht das ein einfacher Doppelschleifer dazu reichen würde.. ;D
Würde mich sehr über ein paar Tipps zu Firmennamen ; Größen ; Preisen und vor allem Materialart  freuen.
Viele Grüße und Dank
Christian
« Letzte Änderung: 19 Apr 08, 17:02 von quartzman »

Offline caliastos

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Re: Der richtige Schleifstein zum bearbeiten ??
« Antwort #1 am: 19 Apr 08, 17:33 »
wie der richtige? schleifsteine sind heute meist aus SiC, Normalkorund und vereinzelt aus Sandsteinen. Oder aber Sinterdiamanten. wenn die achate nicht recht klein sind, und du flächen haben willst, dann brauchste auch entsprechende größen von steinen. und das ganze ist recht teuer.

außerdem ist es mit einem stein nicht getan. du brauchst einen groben um den sägegrat zu entfernen oder sägeriefen, einen mittleren und einen feineren. danach noch einen polierstein . es gibt beim krantz jetzt z.b. maschinen mit 6 diamanträdern.

je maschine behinnste mit 400 bis 2000€. dazu noch schleifsteine, wo auch jeder, je material bis zu 200€ und mehr kosten kann. da ist ein flächenschleifer mit SiC-Pulver etwas praktischer wie ich finde.

http://www.krantz-online.de/sid/3a83b58df5612ae25ea66dccf91c17bb/de/index.php
http://www.homberg-und-brusius.de/pageID_909497.html

oder googlen

Offline Lausitz

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Re: Der richtige Schleifstein zum bearbeiten ??
« Antwort #2 am: 19 Apr 08, 19:51 »
Hallo quartzman, ein langjähriger Sammelfreund von mir bearbeitet seine Lausitzachate seit eh und je an einer handelsüblichen Schleifmaschine. Die Schleifscheiben die er dazu benutzt bestehen aus SiC (NK ist dafür ungeeignet) und haben einen max. durchmesser 180mm. Bis heut konnte ich ihm nicht dazu bringen auf einen Graugußteller unter zuhilfenahme von Schleifmittel zu schleifen. Voraussetzung ist ein exaktes sägen um einen möglichst guten Planschnitt zu erhalten. Die Ergebnisse können mit jeden Schliff auf Graugußteller mithalten.
Sammlergruß aus Brieske

Offline quartzman

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Re: Der richtige Schleifstein zum bearbeiten ??
« Antwort #3 am: 20 Apr 08, 11:58 »
Hallo Lausitz,
was meinst Du mit ganz gewöhnlichem Schleifstein. So einer wie man ihn zum Messerschärfen nimmt ? Es gibt ja auch welche aus Sandstein. Kann man die
auch nehmen ?
Viele Grüße
Christian

Offline caliastos

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Re: Der richtige Schleifstein zum bearbeiten ??
« Antwort #4 am: 20 Apr 08, 21:25 »
sandstein nur, wenn er kieselig gebunden ist und die körnung sehr homogen ist und auch passend ausfällt. geeignet aber vorwiegend für weiches material. achat ginge zwar auch, dauert aber. ansonsten SiC

Offline Lausitz

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Re: Der richtige Schleifstein zum bearbeiten ??
« Antwort #5 am: 21 Apr 08, 19:08 »
caliastos hat schon recht wenn er SiC faforisiert. Auf deine Frage nach der gewöhnlichkeit des Schleifsteines; es ist eine handelsübliche Schleifscheibe. Material: SiC. (siehe unten)
Ob man damit auch ein Messer schleifen kann weiß ich nicht.
Schleifen auf ne Graugußscheibe mit verschiedenen Schleifmittelkörnungen halte ich aber für effektiver.
Gruß aus Brieske

Offline quartzman

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Re: Der richtige Schleifstein zum bearbeiten ??
« Antwort #6 am: 02 May 08, 11:22 »
Hallo,
vielen Dank für die Antworten. Ein Verwandter hat in der Garage einen etwas größerern (30cm) Schleifstein mit Motor stehen. Der Stein ist weißlich. Welches Material, keine Ahnung. Mit dem hat man früher sicherlich Gartengerät geschärft. Wäre ja toll wenn man damit was anfangen könnte. Wenn es auch durch das
Material des Steins halt länger dauern würde, wäre nicht so schlimm. Wichtiger ist ja mal Erfahrung zu bekommen.
Daher ja meine Fragerei. Wenn dies nicht ginge könnte ich mir ja einen anderen Schleifstein kaufen und den dort einbauen.
Viele Grüße
Christian

Offline caliastos

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Re: Der richtige Schleifstein zum bearbeiten ??
« Antwort #7 am: 02 May 08, 11:45 »
vermutlich SiC. wichtig ist aber auch die körnung

 

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