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Hat jemand Erfarung mit Makro-Distanzringen für Objektive?

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Helicat135:
Ja, an die habe ich auch schon gedacht. Wieweit kann ich denn mit den Linsen an ein Objekt heran gehen? Mit den Distanzringen "klebt" man ja quasi direkt am Objekt. Das geht bei Mineralien. Bei Insekten geht das nicht  :-\

Schluchti:
@ Helicat: Wie weit man mit der Naheinstellgrenze mit Makro-Linsen an das Objekt heran muss, hängt vom Objektiv und der Makrolinse ab. Grundsätzlich bewirken aber Makrolinsen und Zwischenringe das gleiche, nämlich eine Erhöhung der Abbildungsleistung. Die Zwischenringe haben den Vorteil, daß keine Qualität durch zusätzliche Luft-Glasübergänge verloren geht, aber den Nachteil des Lichtverlustes.  Makrolinsen bewirken in der Regel keinen merklichen Lichtverlust, aber können die Qualität etwas mindern (hängt von der Güte der verwendeten Linse ab).

@ Sauerländer: Warum sind größere Stufen für das Makro ein Problem? Wenn genügend Platz da ist, kann man doch einfach den Aufnahmeabstand erhöhen, bis man mit dem Makroobjektiv die Stufe formatfüllend draufbekommt. Die Vorteile der exzellenten Korrektur und Schärfe des Makroobjektives bleiben erhalten. Zudem treten keine weitwinkeltypischen Veränderungen der Bildwirkung auf. Und mit Erhöhung des Aufnahmeabstandes wird ja auch zunehmend die Schärfentiefe unkritischer. Polfilter ist klar, der hilft oft Wunder, gerade wenn man auf Glas arbeitet oder um nichtmetallische Reflexe zu minimieren.       

Aber es ist richtig, eine gute Beleuchtung ist schon wichtig.

der Sauerländer:
Hi Thomas,

richtig! Das is halt so. Wobei die Bildfeldebene hier für den Nahbereich(!) hinsichtlich Schärfe und Kontrast berechnet wird. Wenn meine Stufen alle so um die 5 cm klein wären, hätte ich nicht so das Problem. Aber das schwankt von wenigen cm bis ca 40 cm. Da muss ich bei meinem 105er schon nach draußen gehen :-\
Oder weiter investieren :'(

Gruß
Wilhelm

@helicat
Kit-Objektive sind in der Regel Zoomobjektive von 17-85 mm. Also kannst Du mit ner Nahlinse variieren. Damit habe ich die Facettenaugen einer Raubfliege gut abgelichtet.

Helicat135:
Hallo Wilhelm,

danke für die Antwort. Dann schaue ich mal nach sowas. Habe gerade meinen letzten Penny in ein 500er gesteckt. Die Makrofotografie entdecke ich ja gerade erst.
Mal sehen. Ich habe auf jeden Fall gestern hübsche Aufnahmen von den Facettenaugen eines Trilobiten gemacht. Aber der war halt etwas steif, der Junge ;D

aca:
Hi,

so explizit hat das zwar keiner gesagt, aber die Abbildungsqualität von Makros ist auch
bei grösseren Objekten/Abständen sehr gut.
Makros werden gerne mal als Porträt-Objektive genommen (die Brennweite
60 bis 100mm passt dafür ja sehr gut), wenn es nicht so sehr auf die Lichtstärke ankommt.

Was bleibt - und das Problem sehe ich genauso wie die anderen - die grossen Objekte korrekt auszuleuchten.
Mein eigenes Setup ist einfach für Stücke bis Faustgrösse optimiert. 
Ich hätte mal die Gelegenheit gehabt, einen sehr schönen Szepterquarz eines anderen Sammlers zu fotografieren. Irgendwie dachte ich nur, uff, das Ding ist 20cm hoch, das kriege ich nie vernünftig hin ohne 1/2 Tag rumzuspielen (allein das Positionieren ist ätzend), und hab's gelassen. Darauf erzählte mir der Sammler, dass ein sehr bekannter Fotograf bei dem Teil auch gekniffen hatte, es war im zu gross.

Gruss
Amir

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