Wer hat schon mal die Pflanzendecke auf einer alten Bergbauhalde genauer betrachtet? Unsere Altvorderen haben mit Sicherheit eine Beziehung zwischen Pflanzenbewuchs und Erzgängen hergestellt. Schriftliche Nachweise darüber gibt es seit dem 16. Jh.
Was bedeutet das für den Mineraliensammler? Bestimmte Pflanzengattungen sind z. B. nur auf schwermetallhaltigen Böden anzutreffen. Es sind sogenannte Zeiger- oder Weisenpflanzen bzw. Erzpflanzen, z. B. der Taubenkropf bevorzugt Kupferstandorte oder das Galmeiveilchen Standorte ehemaligen Blei-Zinkabbau usw.
Bereits 1977 erschien im Mineralien-Magazin, Jg. 1 (Kosmos-Verlag, Stuttgart) auf den Seiten 114-119 von H. Krause und H. Pape der Aufsatz: Achten Sie auf die Giftesser - Erzanzeigende Pflanzen.
Glückauf!
Schlacke