Hallo,
Am plausibelsten erscheint mir das von Schluchti angedachte Risikogeschäft. Wobei: Warum sollten die Gesellschafter in eine GmbH kurz vor der Auflösung nochmal richtig Geld reinstecken?
Gruß
Berthold
Ich denke mal das nicht nur die alten Betreiber-Gesellschaften Interesse an der sauberen Abwicklung haben, sondern auch die Kommunen sowie Land und Bund
Als negatives Beispiel ist hier Frankreich (gegenüber dem Ruhrgebiet) zu nennen, wo die Montan-Firmen liquidiert wurden und sich keiner mehr um die Altlasten des
Kohleabbau kümmerte, die Wasser-Pumpen versagten und die Häuser ganzer Dörfer durch Absenkungen unbewohnbar wurden oder in sich zusammenstürzten (TV-Bericht).
E.ON ist sicher als Global Player zu bezeichnen. Der "Gewinn" an der Sache muss also nicht unbedingt bei der E.ON Montan AG liegen;
spekulativ könnte ja auch der Mutterkonzern von den Kommunen (oder Land bzw Bund) durch die Vergabe von Stromlizenzen etc.
(z.B. Erlaubnis Bau Wasserkraftwerke etc.) für die wichtigen Sicherungsarbeiten der alten Bergbaugebiete "entlohnt" werden.
Grüße Anatas