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Bohrung Stein mittels Ultraschall

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sowiedu:
Um das interessante Thema mit dem Ultraschall-Bohren nochmal aufzugreifen:

Eine kommerzielle Maschine ist schweineteuer UND Kaufen kann jeder ..... :-)
Könnte man sich so eine Ultraschall-Bohrmaschine nicht selbst zusammenbauen?

Erstmal ganz naiv zusammengesponnen und halluziniert:
- Impulsgeber auftreiben (z.B. aus einem Ultraschall-Bad ausbauen)
- Aufnahme für Bohrwerkzeug anschrauben
- Führung & Aufnahme für Werkstück basteln
- Bohren

Ich hab momentan keinen Schimmer ob das vernüftig ist, welche Leistungen und Frequenzen man zum Bohren braucht und welche Tücken noch hineinspielen (Resonanzfrequenzen, Geometrien, Gewichtsverteilung etc. etc. etc.).

Habe aber vor einiger Zeit im www gelesen, dass eine Mars-Sonde (Phönix, Rover?) der NASA mit einem Ultraschall-Bohrer ausgerüstet ist, um Gesteinsproben zu nehmen.
Ich meine mich zu erinnern, dass der Bohrer-Durchmesser im einstelligen Millimeter-Bereich oder sogar größer war.

Das Ding der NASA kann keine kW an Strom fressen, wenn es auf Akku läuft.
Ob so eine Apparatur aber für einen Hobby-Bohrer bezahlbar ist, ist eine andere Geschichte.

Krizu:
Hallo,

das Problem ist das Material der Sonotrode und die sehr sensible Abstimmung. Ich habe einen Würgreiz bekommen, wenn mal wieder was schief war.

MfG

Frank

sowiedu:
Hi Krizu,

prima, Du scheinst Dich damit auszukennen. Dann kann ich Dich ja mit meinen Fragen löchern..... :-)

Kannst Du bitte ein bißchen mehr über Deine Erfahrungen erzählen?
Worauf kommt's an? Worauf ist zu achten? Welche Sonotroden-Materialien (=Bohrer) gehen und welche gehen nicht?

Ich würde es z.B. am Anfang (reine Intuition) mit Federstahl (hart und zäh) und Kupferdraht (weich & zäh) versuchen....
Zur Not würde ich auch mal einen Diamant-Hohlbohrer dafür opfern...

Kannst Du etwas zu Frequenzen bzw. Amplituden, erforderlicher Energieeintrag, Dimensionen, bewegte Massen sagen?
Muss ja nicht gleich ne Diplomarbeit daraus werden.... :-)

Hast Du vielleicht brauchbare Literatur-Tips oder links?

LG

Krizu:
Hallo,

uch war User und da fingen die Probleme an.

Die Form der Sonotrode war entscheidend und eine stehende Welle zu bekommen. Das MAterial war ein Edelstahl. Wehe irgendwo war ein Riss! oder ein SiC-Korn an einem der Flansche.

Meine Keime habe ich da lieber teilweise gedremelt.

MfG

Frank

BlackDiamond:
Hallo sowiedu,

Ich durfte mal in einem Entwicklungslabor für Ultraschallschweißgeräte zuschauen. Die haben gesagt, daß da viel Erfahrung und Zufall zusammenkommt.

Während eines Testlaufs ist ein Werzeug von der Wand geplunst, weik der Haken weich geworden ist :o

Ich denke, daß Du da Dich da zu Tode basteln kannst.

Chao

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