hallo jolanta,
möglich wäre es.
entscheidend ist m.e. ein merkmal auf der unterseite der klinge (wölbung genannt bulbus)....
> dein foto zeigt die oberseite :-)
schau doch mal hier:
http://www.landschaftsmuseum.de/Bilder/Schlagmerkmale-2.jpgsollte diese schlagnarbe nicht vorhanden sein, würde ich deinen fund als sogenannten abschlag einordnen,
also einen materialsplitter, der bei der herstellung eines anderen werkstückes (z.b. feuersteinklinge, kernbeil, etc.)
entstanden ist. da feuerstein DAS material der damaligen zeit war, lassen sich an den herstellungsplätzen
für feuersteinwerkzeuge tausende abschläge finden, ebenso wie zerbrochene werkstücke. einige dieser herstellungsplätze liegen heute unter der wasseroberfläche, so dass am ostseestrand immer wieder (auch) "produktionsreste" gefunden werden können. allerdings auch, klar, wirkliche messerklingen.
wenn du ganz sicher gehen willst, was du da gefunden hast, lege das stück doch mal einem museumsmitarbeiter vor,
z.b. in neustadt / holstein gibt es ein heimatmuseum, das eine sammlung von flintwerkzeugen hat und an bestimmten tagen
auch funde begutachtet.
viele grüße