Hallo Andreas,
hmm, Du meinst die nadligen xx mit Hureaulith? Da war, wenn ich mich recht entsinne, die Problematik der geringen Probemengen und (mit der Technik von vor 25 Jahren) keine Strukturbestimmung möglich. Da gab es einige solche Fälle/Mineralien. Beispielsweise hatte der Prof. Mücke damals eine Handstufe (!) mit beigen Phosphophyllit-Pseudomorphosen von mir. Das Stück ist (heute immer noch unbestimmt) als "leider weitgehend röntgenamorph" zurückgekommen.
Die Problematik bei den Phosphaten ist, dass selbst in einem Kristall die chemische Zusammensetzung stark wechseln kann. Die "alten" Analysen waren dann immer ein Mittelwert. Und selbst wenn man eine genaue chemische Analyse hat dann ist die Kristallstruktur ja noch lange nicht geklärt.
Gruß
Berthold