warum sollten fossilien anders als mineralien gewonnen werden? man kann an sich davon ausgehen, daß überall auf der welt so in der oder einer ähnlichen weise rohstoffe gewonnen werden. oft sind solche jobs aber begehrt. denn auch wenn es gefährlich und gesundheitsgefährlich ist, so ist es gewinnbringender als anderes.
man nehme den schwefelabbau in indonesien in den giftigen gasen (siehe auch schwefelportrait). oder die mogok-rubine, die smaragde aus kolumbien, diamanten aus den tiefen minen afrikas usw. ob erz, schmuckstein, minerale oder fossile, überall das gleiche bild. knochenarbeit, geringe bezahlung (im vergleich zu anderen berufen aber sehr gut) und ungesunde bedingungen.
natürlich werden madagaskar-ammos auch so gewonnen. das hast du in fast jedem land. und wenn du willst kannst du jeder zeit das auch auf andere branchen übertragen. teppiche , textilien, schuhe und co werden genauso produziert. vieles obst übrigens auch, da wird auch gerne einfach mal land vovon anderen requiriert.
auch wenn die arbeitsbedingungen schlecht sind, so stellen diese arbeiten für viele auch die einzigen einnahmen dar. viele riskieren dabei alles und hoffen abends mit etwas geld und überhaupt zurückzukommen. der zwiespalt ist: ohne den abbau hätten viele nichts zum leben, aber mit dem abbau ist es auch wieder riskant. das problem ist nicht der abbau und die art und weise, sondern was dahinter steht. meist hast du einen reicheren grundbesitzer, der in seinem liegestuhl mit cocktail liegt und sich beim bewachen befecheln läßt.
da gab es mal nen schönen bericht über diamanten. der arbeiter findet einen diamant und muß ihn zu aufseher in seinem liegestuhl bringen, der neben seinem automatikgewehr einen sonnenschirm und kühle getränke stehen hat. der kassiert den diamant und sagt dem finder du bekommst das und das. der wert wird dabei verschwiegen und der arbeiter nicht fair bezahlt., weil der wertvolle stein kaum gewinn bringt. der arbeiter kennt sich aber nicht aus und ist über die vielleicht $2 froh, während der besitzer sich über $2.000 freuen wird.
es klemmt also mehr an der gerechten bezahlung als an den arbeitsbedingungen.