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Fadencalcit
cmd.powell:
Das würde mich auch mal interessieren. Ich war vor ein paar Wochen in dem großen Bruch bei Beckum und hab doch recht brauchbare Strontianite gefunden. Mag vielleicht sein, das ein Sammler, der dort schon häufiger Unterwegs war, sie liegen gelassen hätte (ich war das erste mal dort), aber ich bin ganz zufrieden - auch wenn ich zweimal gehen musste. Außerdem hab ich extrem viele, zum Teil auch recht große Calcite gesehen. Leider lagen die alle schon etwas länger offen rum und waren daher allesamt beschädigt, zudem hatte ich meine Priorität auf Strontianit gesetzt. Klüfte und Störungszonen hab ich überall in dem Bruch gesehen; mal mehr, mal weniger gut auskristallisiert...
eddi:
Der "Rest" der Kluft brachte fast noch bessere Groß-, Hand- und Kleinstufen ebenso kleine Schwimmer.
Nun aber zum Grund dieses Beitrags, Frage an die Experten: Habe ich da wirklich etwas Seltenes gefunden
(schön und interessant sind die Stufen durch die Halbtransparez und Rundumausbildung allemal) aber Fadencalcit
kenne ich nur aus Ilfeld/Harz und dort auch "nur" als MM. Und warum sollte der Formenweltmeister keine Faden-XX bilden?
Falls jemand Interesse hat, gerne auch Tausch, bitte melden
Eddi
prehnit100:
@eddi: mit was könnte man dich beim tausch 'beglücken' ???
udo
Goldi85:
Hallo,
wirklich schöner und interessanter Fund. Also Fadencalcite muss es auch von anderen Fundorten geben, in der Quarz-Monografie vom Rykart stehen als "fadenbildende" Mineralien aus alpinen Klüften noch Adular, Albit, Epidot, Hessonit,..., und eben Calcit. Vorraussetzung für ein solches Wachstum ist wohl, dass der Calcit genau dann kristallisiert, wenn sich die Kluft öffnet (dadurch dann imer wieder Bruch/Rekristallisation=>Fadencalcit).
Gruß Daniel
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