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Muschelfund

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emil:
Hallo Leute,
waren an einer Baustelle in Bieber bei OF .
 
   Das dortige Muschelkalk bzw Schneckenkalkmeer aus dem Miozän(Tertiär)
    zeigte sich dort bei Aushub arbeiten und ist meterhoch angehäuft.
    leide sind die Funde zur Zeit etwas spärlicher....Wer könnte mir sagen, was es mitdem Süsswassermeer im Rhein-main becken auf sich hatte, und wie es zu den "Riffbildungen" die man ja in Frankfurt und anderwo sehen kann, auf sich hatte. Zunächst war jha das Rupeltonmeer vor 35 MIll. Jahren im ganzen Rheingraben verbreitet...was kam nachher...worus wohl diese Muschelreste stammen.

Wer kann mir den Namen und die Gattung dieser Muschel nennen.

Emil

CARCHARIAS:
Moin :)

Bei der muschel dürfte es sich um n Steinkern von Mancosinodia maca ( Braun 1851 ) handeln.

So nun der Rest.

Am ende des Rupeliums war das Meer in unserer ecke zimlich verlandet und versüsst. Im Chat ist es dann aber wieder zu einem Meersvorstoß gekommen der das gesamte Mainzer Becken, deine Ecke und die Randgebiete überflutete. Im Miozän verlandete das "Kalktertiarmeer"  wieder und wurde brackisch. Bei uns schimpfen sich die Abagerungen aus dieser Zeit Mainz-Gruppe. Danach kommen viele Flussablagerungen.

Die Riffe sind durch Kalkalgen entstanden.
Müsste ähnlich wie bei den Korallen gewesen sein nur das es eben Algen waren.

Gruß Boris ;)

emil:
 Leider falsch, Boris

       familie der korbmuscheln nicht venusmuscheln.
   
       soweit ich weiss. Gattung polymesoda sp.

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