Gesteine / Rocks / Rocas > Meteorite, extraterrestrische Geologie / Extraterrestrial Geology
Mikrometeoriten
cmd.powell:
Klar, wenns (Dir) Spass macht, ist es ja ok. Nur viel erwarten sollte man sich von der Aktion eben nicht.
Mich würde mal interessieren, was leuchtende Nachtwolken mit Mikrometeoriten zu tun haben sollen ??? Soweit mir bekannt, werden bei dem im Sommer in unseren Breiten nicht selten zu beobachtenden Phänomen Wolken in der oberen Toposphäre, oder gar der Stratosphäre, von der noch weit unter dem Horizont stehenden Sonnen beleuchtet. Aufgrund der Refraktion des Sonnenlichts in der Athmosphäre wird der rötliche Anteil des Lichts - uff, ins All ??? - reflektiert und die Wolken erscheinen bläulich. Wozu braucht man da noch Mikrometeoriten - als Kondensationskeime für die Wolken ? Da würde ich dann doch eher Urlaubsdüsen vermuten :D
Krizu:
Hallo,
meines Wissens liegen die Nachtwolken deutlich über den Urlaubsdüsen mit einem fehlenden Stoffaustausch und sind auch durch Rekombinationsprozesse am leuchten. Aber das ist nicht mein Fachgebiet ;-)
MfG
Frank
Edit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtende_Nachtwolke
;-)
caliastos:
die meisten farbenspiele die ich da so abends kenne beruhen auf dem ganzen dreck in der luft, also dem feinstaub usw.
Isarkiesel:
Die meisten Farbenspiele, die man so abends sieht, sind auch keine nachtleuchtenden Wolken - selbst versierte Amateurastronomen kriegen die nur selten zu Gesicht...
cmd.powell:
--- Zitat von: Isarkiesel am 15 Oct 08, 12:52 ---Die meisten Farbenspiele, die man so abends sieht, sind auch keine nachtleuchtenden Wolken - selbst versierte Amateurastronomen kriegen die nur selten zu Gesicht...
--- Ende Zitat ---
Naja, so selten nun auch wieder nicht. Ich würde mal sagen, ich sehe an ca. 5 - 10 Tagen pro Jahr leuchtende Nachtwolken, in einem Jahr vielleicht mal weniger, dafür in einem anderen mal mehr. Mag sein, das man die in Norddeutschland schon häufiger sehen kann als in Süddeutschland (ähnlich wie die Polarlichter). Die meisten Amateurastronomen sind in den "nachtwolkenaktiven" Sommermonaten eh nicht so aktiv - eben weil sie die normalen Beobachtungen stören, neben der ewig nervenden Dämmerung - von daher ist es in meinen Augen eine Frage des "Wachseins zum richtigen Augenblick". Wer tagsüber arbeitet wird kaum die Gelegenheit haben, die leuchten Wolken um 2 Uhr in der Früh zu beobachten 8)
Grüße vom Ex-Amateurastronom, der zum weniger wetteranfälligen Mineraliensammeln gewechselt ist ;D
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