Mineralien / Minerals / Minerales > erledigte Bestimmungen / completed determinations
ein weißes Etwas aus dem Lehm / Chalzedon/Hornstein
smoeller:
Hallo,
Würde auch Chalcedon sagen.
Feldspat kann ich nicht unbedingt anhand der heutigen Geologie ausschließen. Das Liefergebiet des Buntsandsteins lag im Bereich der heutigen Alpen/Voralpen. Die Schüttung erfolgte nach Norden. Was man heute an Gebirgen sieht (Schwarzwald, Odenwald etc.) ist eine Folge der Hebung im Tertiär. Zur Zeit des Buntsandsteins reichte das heute aufgeschlossene Grundgebirge wohl nur in isolierten Inseln oder gar nicht an die Oberfläche. Auch Gesteine des Perm (Arkosen und Konglomerate) führen Feldspat.
Glück Auf!
Smoeller
Erik:
Nach den letzten Bildern (sind etwas schärfer) definitiv Chalcedon. Habe selbst ne ganze Menge von dem Zeug aus dem Buntsandstein
--- Zitat von: Druide am 22 Nov 08, 12:49 ---Im MA lese ich das die wichtigsten Begleiter unter anderem Muskovit und Biotit ist.
--- Ende Zitat ---
Das bezieht sich auf eine primäre Paragenese. In einem Sedimentgestein ist das absolut kein Kriterium, denn im Sediment kann theoretisch alles mögliche zusammen abgelagert werden, auch Minerale die sonst nicht gemeinsam auftreten können
--- Zitat von: smoeller am 22 Nov 08, 15:53 ---Das Liefergebiet des Buntsandsteins lag im Bereich der heutigen Alpen/Voralpen. (...) Auch Gesteine des Perm (Arkosen und Konglomerate) führen Feldspat.
--- Ende Zitat ---
Als Liefergebiet gilt hier eigentlich mehr der Südwesten, also das Gallische Land (heutige Franz. Zentralmassiv etc), als die heutigen Alpen. Feldspat im Rotliegenden - klar, ist ja Schutt aus dem örtlichen Grundgebirge, welcher nie besonders weit transportiert wurde. Aber im Mittleren Buntsandstein dürfte hier nirgends mehr Kristallin zu finden gewesen sein und einen Transport über mehrere 100km hätte ein so "großer" Feldspat sicher nicht überlebt.
Gruß, Erik
caliastos:
ausschließen kannst du den feldspat aber durch das bild IMG_9313.jpg der bruch paßt da ja absolut nicht dazu. viel zu muschelig.
-M-:
Nein - der Bruch steht Feldspat nicht entgegen, wenn - dann die (zumindest augenscheinlich) fehlende (vollk.) Spaltbarkeit ,
( der zu Folge Spaltflächen auch im Bruch erwartet werden könnten )
Gruß -M-
minuwe:
@ Maria,
Die Unterscheidung Feldspat- Quarz (Chalcedon) machst du am besten über die Härte. Ritzt ein scharfer Quarzsplitter das Stück unter starkem Druck leicht (-> :o Bino), ist es wohl Feldspat, wenn nicht wird es Quarz sein.
Gruß
Uwe
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