Glaube, jetzt sollte ich mal was dazu sagen...
"Der Sauerländer" hatte zwar geschrieben, dass ich ihm schnell geantwortet und das es auch vergessener Test-Text war,
das wird aber allen anderen nicht sehr verständlich gewesen sein.
Deshalb hier ein Teil meiner Antwort:
"Wir hatte uns vor einigen Monaten, als ich diesen Text aus dem MA rauskopiert hatte, über technische Aspekte
bei Bereitstellung von Texten unterhalten. Dabei hatte ich [per Zufallsprinzip] den Text von der Caspari als Test bei MinMax eingepflegt,
um zu sehen, wie ein aus dem Wiki von MA herauskopierter Text aussieht."
Sollte eigentlich nur ein schneller Test sein, doch der Text blieb leider drin (und keiner hatte es bisher gemerkt...)
Die Absicht war also keinesfalls bösartig, was in einem Streitfall aber auch nicht viel genutzt hätte.
... und man kommt - grade hier in Deutschland - als Forenbetreiber schnell unter die juristischen Räder, wenn man irgendwelche Copyrightverletzungen an den Hacken hat. Don Zampano hat sicherlich Geld und pfändbares Vermögen, sonst könnte er sicherlich keine Seite wie seine betreiben, daher geht er - verständlicherweise - auf Nummer sicher.
Achso, was hier Autoren für den Atlas schreiben, ist und bleibt Besitz der Autoren und die Betreiber vom Atlas haben die, evtl. exklusiven, Nutzungsrechte. Wenn jetzt ein Autor sagen würde: Nö, den Laden hier mag ich nicht mehr, ich gehe woanders hin, löscht alle mein Daten und Texte, so muß der Atlas das tun.
Abkupfern ist definitiv nicht erlaubt und wird bestenfalls geduldet.
Tja, dazu muss ich sagen, habe ich eine sehr liberale Haltung. Abgesehen davon, dass ich eine richtige Allergie
gegen alle "Schnellrichter" habe, man kann doch auch reden und muss nicht gleich ein Gezeter starten
und teure Juristen bezahlen (die danken es euch).
Nicht falsch verstehen: ist hier (noch) nicht geschehen und "der Sauerländer" hatte sich ja auch fair verhalten und mich darauf
hingewiesen, man kann es auch einfach und zivilisiert (ja, das halte ich für den feinen Unterschied zur heutigen "juristischen" Moral) machen.
Copyright ist ja schön und gut und wichtig, doch man kann es mit den Rechten sehr übertreiben (und tut es auch).
Denn letztendlich schützt ein Copyright
persönliche geistige Schöpfungen.
Ist das bei dem Artikel über die Grube Caspari der Fall?
Ist es bei irgendeiner Beschreibung eines Fundorts der Fall?
Wo liegt die Grenze, sind ein, zwei Sätze zu einem Fundort bereits eine persönliche geistige Schöpfung?
Hier kann man sich ebenso bis zum St.-Nimmerleins-Tag streiten.
Ich handhabe es für gewöhnlich so: steckt hinter meiner Arbeit wirklich Mühe, musste ich lange recherchieren, nachdenken wie ich das
Ganze strukturiere und aufbereite und/oder gab es Blut, Schweiß oder Tränen

, dann finde ich, dass es durchaus ein schöpferischer Akt war.
Genauso wie z.B. der Artikel über die Caspari, da steckt eine Menge schöpferisches drin.
Aber: die meisten Texte, die ich über einen Fundort geschrieben habe kosteten vielleicht etwas Zeit, allerdings waren sie keinesfalls
ein "schöpferischer" Akt, sondern lediglich das Zusammentragen von Informationen. Das kann von mir aus jeder kopieren, das macht mich
nicht berühmt und ärgert mich auch nicht.
Es gibt ja auch neuere Arten von Lizenzierungen, z.B. Copyleft oder Creative Commons.
Ich finde gut, dass der Autor selbst bestimmen kann, wie er zu seinem "Werk" steht und nicht generell ein Copyright "vehängt" wird.
Wie bei freier Software oder bei Wikipedia.
Wer nicht zu eitel ist, wird die "trivialeren" Sachen sowieso freigeben.
Und wieso sollte man es bei solchen Seiten wie dem MA nicht wie bei Wikipedia handhaben?
Da sind bestimmte Artikel sicherlich auch ein schöpferischer Akt gewesen und sind dennoch praktisch Allgemeingut.
Es ging hier nur um Texte. Wobei man im Zeitalter der Digitalfotografie sicherlich streiten kann, ob jedes in 5 Sekunden
geschossenes und gespeichertes digitales Foto ein schöpferischer Akt ist...

Aber bitte jetzt keinen Flame-War starten, sind nur meine $ 0.02.

Yo!
Don