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Gesteinsdatenbank

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trommeln:
Zusätzliche Idee:
Man könnte sich eine Messlatte anfertigen, wo alle 10 cm ein Strich ist und die Felder mit einer Grundfarbe bemalen. Rot, Grün, Blau, Gelb, ev. Weiss und Schwarz. So dass man eine Idee der Fotogrösse bekommt, z.B. bei einer Schicht/Band und eine Idee ob die Farben auf dem Foto stimmen.

Isarkiesel:
Hallo Jacqueline,

die Karten sind zwar recht anschaulich - aber nur für einen ersten Überblick. Allein auf dem von Dir  verlinkten Exemplar finden sich in dem kleinen orangefarbenen Klecks, der den Kaiserstuhl markiert, mehr interessante Gesteine als auf der ganzen blauen Fläche der Schwäbischen Alb (die ist nämlich wirklich ziemlich einheitlich). Als Ordnungskriterium für eine Datenbank dagegen scheidet der Fundort wohl aus.

Gruß,
Holger

trommeln:
Ich wollte damit nur aufzeigen, was es schon auf dem Markt gibt..

berthold:
Hallo,

mir hat sich noch nicht ganz erschlossen wo der Nutzen von so einer Datenbank liegen soll. Gesteinsbestimmung wird über Bilder nur in den wenigsten Fällen möglich oder sinnvoll sein. Wenn ich mir die existierende Gesteinsdatenbanken ansehe (z.B. das weltgrößte Natursteinarchiv in Wunsiedel): Da steht nicht die Bestimmung sondern die Verwendung im Vordergrund. Als Ordnungskriterium kann man eigentlich nur - wie die das auch gemacht haben (siehe Fotos unten) - die Herkunft nehmen.

Gruß
Berthold

Isarkiesel:
Um noch einmal auf Stefans Frage zurückzukommen, welche Informationen man als Gliederungskriterien für Gesteine verwenden könnte: Ich habe im Hinblick darauf mal in dem Buch von G. Markl "Minerale und Gesteine" nachgeschaut.

Für magmatische Gesteine verwendet der Autor dabei als durchgehende Kategorien "Hauptbestandteile" und "Untergeordnete Bestandteile". Bei Metamorphiten und Sedimentiten gibt er auch diese Gliederung auf. Der Rest ist eine Beschreibung im Freitext.

Weitere Untergliederungen scheinen mir auch - im Hinblick auf die vollkommen unterschiedlichen Fragestellungen, denen man bei der Begutachtung von Magmatiten, Metamorphiten und Sedimentiten begegnet - kaum durchführbar. Sprich: Neben dem Gesteinsnamen bleibt gerade noch die genetische Spezies als systematische Kategorie; dann ist Schluß.

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