Arbeitsmittel / Means for work > Schneiden, Spalten, Schleifen, Polieren / Cutting, Grinding, Polishing

schleifen - frage von einem doofie

(1/2) > >>

Haldenschreck:
hallo,
das habe ich vor: geschiebe sammeln (hühnereigröße), anschließend durchsägen und die schnittfläche polieren. ich gehe von einem annähernd glatten und riefenfreien schnitt aus. frage: welche schleifkörnung kommt anschließend? welche danach? muss ich überhaupt nach dem schnitt schleifen, oder kann ich gleich munter d'rauflos polieren?

sorry wg. der dummen frage, bin aber in diesem bereich ein absoluter neuling und plane 2009 die anschaffung einer säge und schleifeinrichtung.

haldenschreck

Isarkiesel:
Hallo Haldenschreck,

es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten... ;D

Daher: Sofort polieren wird nicht gehen. selbst wenn Du ein gutes, langsam schneidendes Sägeblatt einsetzt, gut kühlst und eine langsame Schnittgeschwidnigkeit erzielst, wirst Du doch noch immer mit Schleifmittel an so ein Stück herangehen müssen.

Mit welcher Körnung - das könntest Du allerdings beeinflussen. Bei geeignetem Schnittgut vielleicht sofort mit 800er-Körnung (recht fein), ansonsten - wenn größere Fehler auszugleichen sind - mit 220er.

Ich habe bei meinen größeren Schliffen meist mit folgender Abstufung gearbeitet: 220er - 500er - 800er - 1200er - Politur.

Gruß,
Holger

Haldenschreck:
na, das ging ja mal wieder fix. danke

trommeln:
Wir beginnen mit 80er (allerdings in der Trommel)

Ja, das habe ich auch oft gemacht, einen Stein halbiert und geguckt was drin verborgen ist! Oft ein Pyrit oder dann eine schöne Struktur.. lohnt sich auf jeden Fall!
Viel Vergnügen...

caliastos:
dazu mal folgendes: gehe mal nicht von einem riefenfreien schnitt aus. nicht als anfänger. und selbst dann wirst du vermutlich immer einen sägegrat haben, an dem das stück kurz vor ende meist auseinanderfällt, ehe das blatt durch ist.

gleich polieren kannst du ebenfalls vergessen. dafür sind durch körenr schon zu klein und dein reliev auf der schnittfläche, auch wenn unsichtbar zu groß.

grundregel: immer von grob nach fein, so wie beim auto- oder möbelschleifen.

peinlichst alles sauber halten, wenn die körnung feiner wird. ein korn macht vieles kaputt. zudem sollte die oberfläche gleichmäßig sein, ehe die körnung wechselt. an sich verdoppelt man meist die körnungsstufe. 80/120/220/400/800 und ab 1000 poliertste schon.

welche sprünge man macht hängt vom schleifmittel und matrerial ab. kalkstein hat wenig wiederstand gegenüber dem schleifkorn. da kann man sogar mit 800er ordentlich masse abtragen. bei quarz wirst du da fast wahnsinnig, so wenig geht da weg. ---> ausprobieren. und immer von grob nach fein vorarbeiten.

zudem: die politur wirst du nicht auf anhieb tadenloss hinbekommen.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln