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Entfernen von Mineralienkitt-Resten

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cmd.powell:
Moin Marko

Sorry für die doch recht späte Antwort: Zum tief eingezogenen Öl kann ich sagen, das nach der oben beschriebenen Prozedur keinerlei Ölreste mehr an der Stufe verbleiben. Bei extrem porösen Stücken könnte allerdings eine längere Behandlung als die angegeben 24 Stunden nötig sein, um alle Ölreste zu entfernen (also der Schritt mit Waschbenzin bzw. Aceton). Zur Verträglichkeit kann ich noch keine umfassenden Antworten geben, da ich dieses Verfahren noch nicht allzulange anwende. Aber bisher haben alle Stufen die Prozedur schadlos überstanden. Empfindlich sind mit Sicherheit Minerale, die in irgendeiner Form in Öl löslich sind, da fällt mir spontan Schwefel ein sowie diverse organische Minerale, da funktioniert allerdings auch Chloroform oder andere organische Lösungsmittel nicht (bei Schwefel könnte Chloroform noch funktionieren). Hier auf jeden Fall vorsichtig sein bzw. eine rein mechanische Lösung finden.

Mabu:
Hallo,

ich habe die Pinselreiniger/Waschbenzin-Methode jetzt endlich getestet.

Funktioniert wirklich prima. Selbst bei Stufen, die ich als schon nahezu aussichtslos verölt betrachtet hatte.

Vielen Dank für die Anleitung!

Marko

heli:
Hallo,

nachdem schon länger nichts Neues mehr gekommen ist, die Frage, gibt es neue Erkenntnisse zum Thema Entfernen von Kittresten?

Die dargestellte Methode mit Pinselreiniger, Ultraschall und Waschbenzin mag ja für Einzelstücke super funktionieren, aber wenn man das mit einer Vielzahl von Micros mache möchte, übersteigt es doch den noch tragbaren Aufwand.

Konkret zu meinem Problem: Ich habe einen nach Trocknung transparenten Bastelkleber (besonders für Kinder) gefunden, der komplett wasserlöslich ist. Das bedeutet, man muss die damit geklebten Stücke nur in lauwarmes Wasser legen, dann geht der Kleber großteils wieder ab. Verbleibende Reste kann man relativ problemlos abziehen. Daher habe ich mich entschlossen, bei Teilen meiner Sammlung den Kitt zu entfernen und die Stücke dann zu kleben.

Natürlich hat der Kleber nicht nur Vorteile. Da er absolut nicht für den Zweck und das Material vorgesehen ist, für den ich ihn verwende, dauert es Stunden bis er wirklich fest ist. Bei Stücken die "richtig" aufsitzen ist das überhaupt kein Problem, bei "unpassender" Standfläche sind spezielle Konstruktionen nötig um das Micro wie gewünscht zu platzieren.

Aber wenn ich das nun mache, gibt es immer wieder Stufen, wo nach Anwendung aller mir bekannten manuellen Methoden (wie Abtupfen mit Kleber, Reinigung mit Nadel unter Mikroskop usw.) Stüfchen bei denen sich der alte Kitt nicht vollständig entfernen lässt. 

Schorsch:
 Hallo an alle Probanten,
warum nicht gleich auf Kitt verzichten? Meine Methode mit dem Leim macht keine Probleme und ist denkbar einfach.
LG Schorsch

heli:
warum nicht gleich auf Kitt verzichten?

Bei meiner Frage geht es nicht darum, ob jemand nun Kitt verwenden will oder nicht, sondern darum wie ich Kitt (und die teilweise öligen Hinterlassenschaften) wieder so weit irgend möglich weg bringe.

Es gibt vermutlich aus der Vergangenheit (und auch noch aus der Gegenwart) Millionen gekittete Stufen, mit komplett unterschiedlichen Arten von Kitt.

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