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USB-Mikroskope

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Bergbaumaulwurf:
Glück Auf!
Wer hatt eigentlich schon Erfahrung mit dieser neuen Art von Mikroskopen?
Zur Zeit werden diese mit 1,3 Mega-Pixel und 20-?  Vergrößerung angeboten.
Lohnt es sich schon der Kauf solch eines Mikroskopes oder sollte man noch warten?
Mein Gedanke ist eigentlich dieser das sich damit die Verwaltung der Mineralien in einer Datenbank vereinfacht.
Gruß Bergbaumaulwurf

geologe:
Hallo,

Ich hatte mir vor einem Jahr ein USB-Mikroskop gekauft. (ungefähr 90€) Am Tag des Kaufes habe ich es wieder zurück gebracht und man hat es problemlos wieder genommen. Die Bilder auf dem Monitor waren einfach mies. Ich kann zu dem technischen Werten keine Angaben mehr machen da ich diese vergessen habe. Ich würde mir sowas nicht mehr kaufen. Allerdings, wenn man bereit ist ein paar hundert Euro zu bezahlen wird es sicher hochwertige Geräte geben.

Gruß

Jürgen

berthold:
Hallo,


--- Zitat ---Lohnt es sich schon der Kauf solch eines Mikroskopes oder sollte man noch warten?
--- Ende Zitat ---

pauschal nein, lohnt sich nicht.

Es existieren eine ganze Menge von USB-Mikroskopen auf dem Markt, vom einfachen "Plastik-Einlinser-Spielzeug" bis zum Profi-Gerät mit apochromatischer Optik (ich denke, solche Geräte kommen aus Preisgründen weniger in Frage). Bei diesen Geräten ist in erster Linie die Optik und dann der Sensor entscheidend. Selbst verwende ich ein USB-Mirkoskop, d.h. ein trinokulares Durchlichtmikroskop mit 5 Megapixel Oklularkamera (z.B. für Dünnschliffe). Die Bildqualität ist (im Vergleich zu einer am Okular angesetzten Digicam) bescheiden (Rauschen, Dynamikumfang, Farbtiefe). Einziger Vorteil: Echtzeit Bild auf dem Monitor. Bilder die ich damit gemacht habe (z.B. Halos in Dünnschliffen) musste ich mit stacking-Software (HDR) aufpäppeln.

Gruß
Berthold

 

Isarkiesel:
Hallo,

@Bergbaumaulwurf: Die reine Bezeichnung "USB-Mikroskop" sagt nicht viel. Dementsprechend bin ich mit Tipps vorsichtig; in der unteren Preisklasse darfst Du aber keine Wunder erwarten - insbesondere nicht von der Qualität der Optik.

@Berthold: Das beruhigt mich zu hören, dass ich nicht der Einzige mit derartigen Prtoblemen bin. Bisher hatte ich dies allerdings auch teilweise der Tatsache zugerechnet, dass Dünnschliffe keine einfachen Objekte sind (hoher Kontrastumfang, gnadenlose Aufdeckung jeder Randunschärfe, etc.). Hast Du tatsächlich mit adaptierten Digicams bessere Erfahrungen gemacht? Wenn ja, darf ich nach dem Modell fragen?

Gruß,
Holger

berthold:
Hallo Holger,


--- Zitat ---Hast Du tatsächlich mit adaptierten Digicams bessere Erfahrungen gemacht? Wenn ja, darf ich nach dem Modell fragen?
--- Ende Zitat ---

qualitativ ja. Via T2-Adapter habe ich meine Kodak-DCS14n (14 Megapixel Vollformat-Spiegelrefelx) angeschlossen. Die Bilder werden dann (ohne Kamera-Optik) direkt gemacht und sind, wenn alle Einstellungen stimmen, deutlich besser. Probleme (und deswegen habe ich die USB DCM500 wieder dran): Die Schärfeebene stimmt nicht mit dem Bino-Einblick überein (es muss also über den Spiegelrefelx-Sucher scharfgestellt werden) und Belichtungsautomatik geht natürlich auch nicht. Und dann auch kein Live-view...

Gruß
Berthold

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