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unbekanntes Gestein - Schlacke ?

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Helmi:
Hallo,
was könnten das für Gesteine sein ?
erstes Bild: Dichte 3,30 g/cm³.Schwarzbraun, matte glatte Oberfläche, zeigt gerichteten Magnetismus (über 3 und 9 N,über 6 oben S, über 4 unten S und über 4 Knolle mit Einschlüssen N) und keinerlei Veränderungen an der Oberfläche.(Wurde so wie im Bild vor acht Jahren gefunden.

zweites Bild: Dichte 2,62 g/cm³, riecht irgendwie nach Pulver, zeigt zwei Wochen nach dem Fund weiße Stellen.Das Gestein sandet bei Berührung. Der Sand besteht aus schwarzen, grauen und weißen Sandkörnern,wobei letztere teilweise einen schwarzen Belag haben (Form wie aufgetropftes Wachs) sowie weiße und schwarze "Fetzen", die aussehen wie wenn dünnflüssiges Blei im Wasser erstarrt ist. Auf der braunen Fläche befinden sich ca. 0,8 mm große gelbe, durchsichtige Sandkörner und ein gelblicher an Schwefel erinnernder dünner Belag.

Fundort von beiden: Strand am Riedensee bei Kühlungsborn.
Gruß Helmi.

Lapislazuli:
Hallo, bist du sicher, dass es sich bei Bild Nummer 1 um ein Gestein handelt? Sieht für mich eher wie Schlacke aus. Die Farbe spricht auf jeden Fall dafür. Schlacken können auch je nach Zusammensetzung ganz oder nur partiell einen Magnetismus aufweisen (du schreibst ja von verschiedenen magnetischen Stellen). Bild Nummer 2 spricht auch dafür, sieht für mich wie ein Bruchstück des Schmelzofens aus. Könnte Sandstein oder was ähnliches gewesen sein, das eine Russschicht oder was ähnliches aufweist aus dem Feuer- oder Schmelzraum des Ofens. Wenn das Ganze schon etwas älter ist, kann der Stein sich durchaus zersetzt haben, deshalb zerbröselt er. Sind aber nur Vermutungen, vielleicht ist es aber auch ganz anderst und mein Beitrag nur Mist.

Unter der Internetadresse http://dare.uva.nl/document/68005 kannst du alles über Schlacken lesen (Abschnitt 3.3.2 über Magnetismus von Schlacken). Ist sehr informativ.

Glück auf

Edgar

Helmi:
Hallo Edgar,
danke für den Seitentip. Beim ersten Bild hast du recht. Es müßte sich um Ausheiz-/ Schmiedeschlacke handeln. Der Stein zeigt auf der Rückseite winklig zueinanderstehende glatte Flächen. Beim zweiten Bild währe Schlacke mit Schweisssand möglich, aber die Dichte ist zu klein für Schlacke aus der Eisenverarbeitung. Außerdem ist der Stein im Innereren derart fest und hart, das der Schneidevorgang ewig dauert und ich zum Hammer gegriffen habe. Dabei entstand Sand s. Bild. Bin weiter auf der Suche. Das violette Mineral in der Mitte könnte Morganit sein.
Gruß Helmi

Lapislazuli:
Hallo, kannst du vielleicht noch ein Bild von der Rückseite von Bild Nummer zwei hochladen?

Noch ein anderer Gedankenanstoß: Du schreibst, dass sich nach zwei Wochen weiße Stellen gebildet haben. Wenn ich so etwas höre, denke ich als erstes an Salpeterausblühungen bzw. Salzausblühungen. Ich weiß aber nicht genau wie lange so etwas dauert, sprich, es bei diesem Stück überhaupt möglich ist. Wenn das Stück zwei Wochen zum trocknen gebraucht hat, könnte es sich durchaus um Salzausblühungen handeln, bei Salpeter kenne ich wie gesagt die Ausblühungszeiten nicht. Alter Mauerputz bekommt auch oft Salpeterausblühungen, schon mal an so etwas gedacht? Diese gelblich bräunliche Farbe könnte schon auf alten Putz passen, aber zu der nach Pulver riechenden schwarzen Schicht fällt mir im Moment keine Idee ein, höchstens, das Salpeter in Pulver drin ist. Hm, alter Putz - extreme Härte - ob das zusammenpasst?
Wie gesagt, nur mal ein Gedankenanstoß. ::)

Glück auf

Edgar

minuwe:
Was ist denn das metallisch glänzende auf dem letzten Bild? Ist das magnetisch?

Gruß
Uwe

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