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Kein Klinoklas

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Uwe Kolitsch:
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Bildanzeige?pict=1220516974
Eher Linarit.

berthold:
Hallo,

das würde ich als Linarit ansprechen.

Gruß
Berthold

PS: richtig, für jedes Thema einen Thread.

Münchener Micromounter:
Bei der Stufe handelt es sich tatsächlich um Klinoklas aus dem Tin-Stope der Majuba Hill Mine. Es gibt Klinoklase im Tin-Stope und im Copper-Stope. Die vom Tin-Stope sind eher nadelig, die vom Copper Stope eher prismatisch. In Wirklichkeit ist die Farbe der Stufe noch sehr viel dunkler, was im Photo nicht so deutlich wird.

Ich habe auf der Majuba Hill Mine mehrfach selbst gesammelt, zum Teil alleine, zum Teil mit Erwin Schuhbauer, Brent Thorne und Joe Marty. Ich habe selbst keinen Linarit von dort in der Sammlung. Gleiches gilt für Erwin. Brent Thorne hat in MinDat.Org für diese Fundstelle keinen Linarit angelegt.

Ich denke also, daß man mit gutem Gewissen bei Klinoklas bleiben kann, ohne die Stufe im Rahmen einer chemischen Anlayse zu zerstören. Im übrigen freue ich mich, wenn die Angaben im Atlas kritisch betrachtet werden.

Manfred für die Münchener Micromounter

Uwe Kolitsch:
Nach Durchsicht einiger Photos habe ich gelernt, dass der für Klinoklas oft anzutreffende Grünton auch fehlen kann und Kristallformen beider Minerale seht ähnlich sein können.

Zum instruktiven Vergleich:
Linarit
http://www.mindat.org/photo-52488.html
http://www.mindat.org/photo-89931.html

Klinoklas
http://www.mindat.org/photo-39375.html
http://www.mindat.org/photo-59702.html


Ein einfacher Test wäre, ein X(-Fragment) in einen Tropfen HCl zu bugsieren: Pb-Nachweis durch weisses PbCl2.

berthold:
Hallo,

auch nach geneuer Betrachtung der Bilder bleibe ich bei Linarit. Einige Details -z.B. ist bei Klinokals eine Querstreifung, bei Linarit nicht (ggf. aber Längsstreifung) erkennbar- sprechen gegen Klinoklas.

Gruß
Berthold

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