Hi Robin
that`s an amazing theory. Have you got any literature or net-links related to that phenomenon ?
Regarding your observations under the microscope, I guess that the experiment had been done on a flat surface ( e.g. similar to hele-shaw cells, is this right ? ).
Questions: What I don`t understand is, how could those " dendrites" be formed
within a rock as foyaite ( syenite ) - not on the surface as in lab experiment. ?
How would you explain this for fluorite, as it seems that there is no redox reaction involved ?
Solidification requires the presence of surface tension anisotrophy for dendrites to grow. How did you achieve this ?
Sorry for the others that I write in English; guess its easier to follow up the scientific quest. I`ll let the audience have an abstract.
Hallo,
Fluorit-Dendriten kann man theoretisch schon erklären.
Einige Tage her habe ich an der Universität das entstehen von Silberdendriten unter der Mikroskop beobachtet. Wir nützten die Redoxreaktion: Zn + 2 AgNO3 --> Zn(NO3)2 + 2 Ag . Weil diese Reaktion sehr schnell verlauft (growth rate >> diffusion rate) hat der Silber kein zeit um idiomorphe xx zu bilden, und deswegen entstehen Dendriten. Die Winkeln zwischen die Äste und Zweige (hier 60 oder 120 grad) sind abhängig von das Kristallsystem (Silber = Cubic Close Packed).
Gruß Robin
Hab dem Robin ein paar Fachfragen in Englisch gestellt. Hat eigentlich nichts mehr mit Mineraliensammeln zu tun; da aber die Problematik der Dendritenbildungen bei Mineralien zum grossen Teil in der englischsprachigen Literatur abgehandelt wird, dürfte Robin wohl eher damit vertraut sein.
Ich habe sehr wohl Robin`s Erklärung verstanden, aber das löst nicht mein Problem. Ich frage mich ganz einfach, wie es in der Natur ( nicht im Lab) passiert, dass sich geometrisch ausgerichtete Fluorit-Äste und Zweige
innerhalb eines Gesteins (und Syenit ist ja nun kein leichtschmelzendes Gestein) bilden könne-immer exakt, immer genau angeordnet.
Mit Spannung
collector