Hab dazu noch was gefunden: Zitat aus "Synopsis der Mineralogie und Geognosie" von Hofrath Dr. Ferdinand Senft 1875:
Unter ABARTEN (von Ilmenit) steht:
"Außerdem können noch hier aufgeführt werden der ... und das im Granit von Aschaffenburg eingesprengte Titaneisenerz, welches nach v. Kobell 14,16 Titansäure, 10,04 Eisenoxydul, 75,00 Eisenoxyd und 0,80 Manganoxydul enthält und ein sp. Gew. = 4,78 besitzt."
Auffällig ist der bei weitem höhere Eisenoxydgehalt gegenüber den noch angegebenen "Abarten" anderer Vorkommen (dort um die 40%). Ich denke mal, das solch eine eisenreiche "Abart" später zu dem Begriff Magnetoilmenit, sofern magnetithaltig, sowie Titanohämatit, sofern hämatithaltig. geführt haben.
Der (die Rede ist hier immer von mit normalem Magneten spürbaren) Magnetismus scheint also sowohl von höheren Eisenoxidgehalt (Mischkristalle, Magnetit), als auch von lamellaren Strukturen im Mikrobereich (Entmischung), nicht die sichtbare plattige Kristallstruktur, abzuhängen.
Jetzt frage ich mich, wie die IMA solche Abarten benennt, oder gibt es da nur Ilmenit?