Also:
Was das Labor kann, kann die Natur auch :-)
äh, nein, nicht wirklich, da viele verbindungen aus dem labor in der natur nicht stabil wären oder gebildet werden können. zumindestens was diesen planeten hier angeht.
zu den schimmern: machen kannst die auch so in ner lösung, nur nicht eben so groß. meist hast du oben eine platte aus skelettkristallen, die auf der lösung schwimmt. meistens sinkt die aber wegen schlagseite und gewicht ab. wenn du aber glück hast bildet sich ein trichterartiger skelettkristall aus, an dem unten ein kristall wächst. solange die skelettplatte nicht am behälter festgewachsen ist, würde ich das als schwimmer bezeichnen, da der kristall frei in der lösung wächst und halt statt der dichtegrenze durch auftrieb schwebt. aber nur kurz ans glas gekommen und das ganze kollabiert.
schwimmer mit matrix ist was anderes. nimm tuff und das ist kein problem. ist aber an sich was anderes.
zum ph: wenn du reines kupfersulfat zum züchten nimmst, also die variante mit wasser aufgesättigt, dann sollte der ph an sich konstant bleiben. wenn du natürlich was reinbringst, was ein ungleichgewicht erzeugt, ist das was anderes. aber an sich ist ein kristall, solange er wächst in gleichgewicht mit seiner lösung. die einflüsse von ph-änderungen bei alaun kenne ich ziemlich gut. kann man nennte spielerein mit machen. nicht nur oktaeder würfel beim ansäuern, sondern alle zwischenstufen. habe die kleine kolletktion aus dem herumspielen beim umzug leider nicht mitgenommen, sonst wäre das gut zu zeigen.
die trübung die gemeint ist, war an sich das ausbleichen und milchig werden, wenn kupfersulfat dehydrit. die trübungen durch fluideinschlüsse sind natürlich immer vertreten, besonders bei salzen. der kristall muss dafür nicht mal frisch sein. die gehen an sich nicht so schnell raus.
die stabilität ist schlicht relativ und von zig faktoren abhängig. fast wie bei pyrit/markasit. zwei stücke aus der gleichen fundstelle und den gleichen 10 cm geborgen. das eine stück gammelt vor sich hin und zerfällt, das andere bleibt jahre lang unversehrt. kann man nicht vorhersagen.