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Mineralbestimmung via Raman-Spektrum
Krizu:
Hallo Berthold,
http://www.chemie.uni-muenchen.de/ac/klapoetke/content/analytic/raman.pdf
http://www.ipc.uni-karlsruhe.de/download/A56_2009.pdf
der hier geht auch auf die Auswertung ein:
http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=980862043&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=980862043.pdf
hast du vermutlich auch schon gefunden via http://www.google.de/search?hl=de&q=raman+auswertung+stokes+antistokes+Ramanshift&btnG=Suche&meta=
Ich frage mal am Mo eine Kollegin, die sich gerade in Spektroskopie weitergebildet hat.
MfG
Frank
smoeller:
Hallo,
Letztlich ist doch der Raman-Shift nur die Veränderung der Frequenz im Vergleich zu der Frequenz des eingestrahlten Lichtes.
Die Frequenz f des eingestrahlten Lichtes hängt dabei von der Einstrahlwellenlänge Lambda (konstant) und der Lichtgeschwingigkeit im Vakuum c0 (ca. 295000 km/s) ab.
Die Frequenz des eingestrahlten Lichtes ist daher eine Konstante. Sie ergibt sich zu f = c0 /Lambda.
In der Realität ist die Lichtgeschwindigkeit etwas geringer (c0 ist fürs Vakuum).
Diese Frequenz entspricht der Frequenz des Reighley-Peaks. Die Frequenz der gemessenen Banden liegt entweder höher oder niedriger als die Einstrahlfrequenz. Man spricht dann von Stokes- und Anti-Stokes-Bereich.
Glück Auf!
Smoeller
Krizu:
Hallo,
das Problem ist die Trennnung von Fluoreszenz und Raman-Aktivität.
Wenn Du mit Laserlicht auf die Probe gehst, regst du sowohl die Phononen an, also die Gitterschwingungen, die den Raman-Shift machen, als auch die Störstellen, die floureszieren. Beides siehst Du als frequenzverändertes Licht aus der Probe.
Mfg
Frank
berthold:
Hallo,
--- Zitat ---das Problem ist die Trennnung von Fluoreszenz und Raman-Aktivität.
--- Ende Zitat ---
ja, sehe ich auch so. Dazu habe ich jetzt mal ein Experiment gemacht: Eine Fluoritplatte an 26 Stellen gemessen - einen scan in Wachstumsrichtung. Es zeigen sich drei Bereiche mit unterschiedlichen Spektren (siehe Anhang). Innerhalb dieser Bereiche streuen die Werte nur wenig.
Ich vermute dass hier in erster Linie die Fluoreszenz für die unterschiedliche Kurvenform verantwortlich ist. Weiterhin vermute ich dass für die Farbe und Fluoreszenz Störstellen, genauer (an REE ?) assoziierte F-Zentren verantwortlich sind.
Total unklar ist mir noch, wie man denn diese Fluoreszenz rausrechnen könnte. Geht das möglicherweise mit dem CrystalSleuth Programm (auf der rruff-Seite) ?
Gruß
Berthold
berthold:
Hallo,
auf dem Bildschirmfoto im Anhang sind drei Kurven / Raman-Spektren zu sehen:
* rot: Beryll von Hagendorf-Süd
* grün: Beryll von Portugal
* gelb: Beryll (Probe R050120 aus der RRUFF Datenbank, raw-Daten)
Also Beryll von Hagendorf und Portugal sind von mir gemessern zeigen recht gute Übereinstimmung :D. Im Vergleich zur gelben Kurve aus der rruff-Datenbank könnte man drei Peaks zuordnen aber das war es dann auch schon. :'(
Hat jemand eine Idee, ich würde ja gerne fremde Daten zum Vergleich heranziehen können (und nicht meine eigene Referenz-Spektrensammlung aufbauen müssen).
Gruß
Berthold
PS: Liegt nicht an einzelnen Proben, gleicher Effekt bei verschiedenen Mineralien.
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