Mineralien / Minerals / Minerales > Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals

Frage zu Mixit

<< < (3/4) > >>

raritätenjäger:
Ich tendiere nach reiflicher Überlegung auch mehr zu Konichalcit, habs nochmal verglichen, sieht meinem recht ähnlich. Aber wie so oft wird man um eine tiefergreifende analyse nicht herumkommen, was Schneeberg angeht...

Gruß
Andreas

Stänlsucher:
Glück Auf,
Da (lt.Literatur) das Vanatium aus Oberflächenwässern (Torf -Moor) stammen soll,bilden sich Pucherit und Namibit auf Kluftflächen b.z.w. in Rissen.Diese Aussagen der "älteren Literatur" wird leider immer wieder gebracht,ist aber nicht mehr aktuell.
1.Wie soll das "Wasser" Bi gelöst haben  ??? und und und ! Es ist richtig,dass das Torf und Moor in diesen Bereich,"Pucherschacht"Vanatium enthält,aber wo sind diese " V-Wässser" am "Güldenen Falk" - "Sauschwart" oder "Ritterzeche",wo auch Pucherit gefunden wurde!!??Nur mal ein denk Anstoß ;).(Ich hab da schon so verschiedene Untersuchungen machen lassen und da gibt es auch richtig plausible Erklärungen.Die könnten wir auch mal zur Diskussion stellen,wenn ich mehr Zeit habe.)
Konichalcit wurde auch schon vom "Pucherschacht" bestimmt und das Stück in meiner Sammlung sieht Deinem von der Farbe her genau so aus.
Bei dem anderem Stück könnte es auch Bismutit? (Kern) mit dem grünem = Sillenit,in Frage kommen!??Also geh lieber zur ANALYSE,die kann Dir es genau sagen  ;D. so ist das mit Schneeberg eben  ::)

Glück Auf
Lutz

uwe:
Hallo Andreas und Lutz,

seht Ihr, wenn man lange genug diskutiert kommt doch mitunter Klarheit auf. Sillenit wäre eine gute Möglichkeit, da dieser ja oft eingewachsen ist. Kommt der aber so smaragdgrün vor ?

Die ANALYSE erkennt es sofort, sie ist aber ein ziemlich teures Mädchen  ;D

Gruß
Uwe

Doc Diether:
ich kann kaum an die Geschichte des Vanadiums im Oberflächenwasser glauben. Wo hat das Oberflächenwasser denn das Vanadium her?
Im Schwarzwald (Hechtsberg) kommt der V aus dem Nebengestein Gneis.
Glück Auf!
Doc Diether

smoeller:
Hallo,

V im Oberflächenwasser ist auch eher nicht richtig. Es dürfte aus den Frucht- und Fleckschiefern stammen, die im Schneeberger Gebiet als Nebengestein der Gänge auftreten.

Bi3+ ist in Wasser schwer löslich, es kommt in der Regel nicht einmal als freies Ion vor, sondern als [BiO]+-Komplexion, das sofort mit anderen Ionen (z.B. [CO3]2- zu Bismutit) reagiert. Deswegen besitzt Bi nur eine kurze räumliche Beweglichkeit. Meist finden Verwitterung und Ablagerung der Sekundärminerale am selben Ort statt (z.B. die häufigen Pseudomorphosen von Bismutit nach Emplektit oder ged. Bi).

Konichalcit halte ich auch für möglich, aber was ist mit anderen Cu-Mineralen wie Cornwallit, Cornubit, Malachit. Alles genauso grün, die Unterschiede sind sehr gering, eine rein optische Zuordnung ohne umfangreiches (analysiertes) Vergleichsmaterial sehr riskant.

Glück Auf!
Smoeller

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln