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Bestimmung möglich? - Ziegelei Leubnitz bei Werdau

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geomueller:
Hallo alle,
na die Diskussion hier geht ja voll ab :-\ , habe mir die gewünschten Infos wo anders besorgt.

Falls dieses Thema doch noch irgend jemanden interessieren sollte hier noch ein paar Bilder. Hammer als Größenvergleich.

Zur Zeit sind noch sehr gute Fundmöglichkeiten gegeben! Nichts für Ungut. ;)

mfG Jürgen

geomueller:
...

triassammler:
Hallo Jürgen!


--- Zitat von: geomueller am 15 Apr 09, 16:35 ---Im Netz habe ich folgende Erklärungen für Rhizelith gefunden:

1. Felswurzler
2. gefüllte Gänge von abgestorbenen Wurzeln
3. versteinerte Baumwurzeln.

Ist zwar alles irgendwie das gleiche aber in der Deutung dann doch auch verschieden interpretierbar ???

--- Ende Zitat ---

Um die Diskussion am Leben zu erhalten:
1. passt bei der Fundsituation nicht, das war mal eine Schwemmlandebene, und der Synonymbegriff bezieht sich auch eher auf rezente Pflanzen
2. und 3. lassen sich durch das Vorhandensein bzw. Fehlen von fossiler Pflanzensubstanz auseinanderhalten.
Ob es sich bei den Objekten um verkieselte Pflanzenreste handelt, erschließt sich mir aus den Bildern nicht ohne weiteres. Da würde ich doch gern eine Makroaufnahme einer gesäuberten Bruchfläche oder am besten einer angeschliffenen Fläche sehen. Den Härtetest für Quarz besteht das Material? (Dabei zu beachten: wenn es kein Quarz, sondern eine Sedimentfüllung wäre,  kann dieses durchaus eingeschwemmte Quarzkörner enthalten und punktuell ebenfalls Metall ritzen).

An sich ist das Sediment wegen seiner geringen Porosität nicht gerade geeignet, um Holzreste zu verkieseln...

Ansonsten ist es durchaus möglich, dass verfaulte Wurzeln Hohlräume hinterlassen haben, die sekundär mit Sediment verfüllt wurden; Reduktionsvorgänge von verbliebenen Resten organischer Substanz können dabei durchaus auch zur Fällung von Kalk u. a. geführt haben, was Härteunterschiede zum umgebenden Sediment erklären könnte.


Gruß,
Triassammler

geomueller:
Hallo triassammler,
habe gerade nicht viel Zeit, deshalb nur kurze Antwort. Bei meiner "Fundsache" ;D handelt es sich um gefüllte Gänge von abgestorbenen Wurzeln, also 2. Der Großteil des ehemaligen Wurzelhohlraumes ist mit manganfleckigem tonig-schluffigem Sediment gefüllt. In fast allen Stücken befindet sich ein durchgängiger röhrenförmiger Kanal der mit Calcit gefüllt ist. Und außerdem sind alle Stücke teilweise bzw. geringfügig (schwach) verkieselt, was man deutlich an der Härte und an der selten auftretenden Chalcedonbildung sieht. Eine vollständige Verkieselung hat aber nicht stattgefunden.

Gruß Jürgen

triassammler:
Hallo Jürgen,

ja, von der Beschreibung her klingt das nach einer mineralisierten Sekundärverfüllung.

Gruß,
Triassammler

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