Hallo Maria,
die Kohle wird ja so viel ich weiß auch den Schmelzöfen beigegeben, so dass das Stüch schon daher kommen kann und sich wohl mit der Schlacke verbunden hat.
Das magnetische schwarze glasige Mat. ist Magnetit oder sogar zum Teil zu Eisen reduziertes Material, was der Ofen ja produzieren soll.
In den Ofen kam vermutlich FeOOH (Limonit) oder Fe2O3 (Roteisenstein/ Hämatit, welches sich zunächst zu Fe3O4, dann zu Eisen reduziert. In der Schlacke hat man dann halt noch Reste von Fe3O4 sowie Eisen vorliegen.
Bei der bunten Schlacke ist wohl Nebengestein mit in den Ofen gelangt (Schiefer- schafffeld 040b) und die silikatischen Bestandteile sind dann zu Glas geschmolzen.
Bei "schlacke_dorfw 059.JPG" könnte sich schon ein Schlackenmineral (sieht hier nach Kupferverbindung aus) gebildet haben, dies kann von einer Kupferschmelze oder Kupferbestandteilen der Eisenschmelze stammen, kann man nur raten ohne die Stücke genau zu untersuchen.
"IMG_2426.JPG" ist die Kruste auch Glas wenn hart, wenn ganz weich ist es eine sekundäre Mineralsschicht der Verwitterung.
Gruß
Uwe