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unbekannt / Radiolarit

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trommeln:
Hallo Hans
Eigentlich habe ich so einen Stein auch nie in der Schweiz gesehen.. das ihm am ähnlichsten kommende ist in folgendem Bild:
Es ist ein Brunnen aus Nagelfluh aufgestellt in Hemberg im Toggenburg - in dem Nagelfluh habe ich viele sehr harte Steine (Jaspis, Feuerstein u.a.) erkannt. Weil der Brunnen shcon einige Jahre steht, erkennt man problemlos hartes und weiches Gestein. Der orange Stein gehörte zu den harten.. er war noch total glänzend und feinpoliert..
Das sind wohl die Ueberbleibsel von älteren Gebirgen...


(PS: Hast meinen Bericht über Splügen gesehen?)

Wasserhund:

--- Zitat von: vanderheide am 04 Jul 09, 22:40 --- Von der Farbe her, könnte einem Jaspis tatsächlich in den Sinn kommen. Kennt man Jaspis näher entdeckt man eine äussert harte, kompakte und gleichtönige Masse. Dieser Stein hat mit Jaspis nichts gemein.

--- Ende Zitat ---

Hallo,

wirklich intensiv kenn ich Jaspis nicht, aber ich weiß, das er sehr sehr vielseitig ist. Allein an der Farbe ist er m.E. nicht zu erkennen, da gibt es sehr viele Muster, Formen und Farben. Andere "Steine" kann das aber sehr wohl ausschließen. Härte und co. haben wir ja nicht zur Bestimmung. Ich bin mal so frech und tippe ins Blaue hinein auf die Calcium-Sorten. Auch wenn es abwegig erscheint, bin ja nur ein Anfänger...

Doc Diether:
Halloo,
ich gebe Wasserhund recht. Jaspis ist ungeheuer vielgestaltig. Vielleicht unter Karneol einordnen.
Kenne mich in der Schweiz schon was aus, daher ist der Fundort dort schon denkbar. Hier ist ja viel Geschiebe (Kies), d.h. die Herkunft ist aus dem gesamten Einzugsgebiet, wo das Zeug her ist.
Muß aber gestehen, daß ich keine direkten Fundmöglichkeiten in der Schweiz wüßte.  Alpin ist er nicht zu finden, eher im Jura und Molassebecken. Ich denke ans Delsberger Becken mit Vogesenschotter.
Schau doch mal im Mineralienlexikon der Schweiz unter "Chalcedon".
Gruß
Doc Diether

trommeln:
Diesen Stein habe ich letzthin bei spazieren aufgelesen..für mich eindeutig ein Jaspis..  2x3cm, gesägt

Karneol ist ein Chalcedon, der durch Einlagerung von Eisenoxyd rot gefärbt ist.
Sein Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „fleischfarben“.

Meines Wissens hat die Schweiz keinen Jaspis im Anstehenden, jedoch finden sich eben in der Nagelfluh noch derartige Steine aus früheren Zeiten

trommeln:
http://oeufspolis.com/f_/suisse.html

Guck mal unten rechts.. das orange Ei

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