Hallo Markus,
Aber die gamma-Strahlung sollte keinen so scharfen Rand hinterlassen, da sie sicherlich nicht exakt zwei-Zentimeter weit kommt.
richtig. Ich sage zur der Bildung ja nach wir vor Xenolith.
... sogar aussagen über das Element aus der Zerfallsreihe treffen kann, welches die Strahlung emittiert hat (siehe z.B. "Lehrbuch der Mineralogie" von Prof. Rößler, Seite 135).
auch richtig, da hättest Du auch mich zitieren können
: WEBER, B. (2010) Halos und weitere radioaktive Erscheinungen im Wölsendorfer Fluorit. Der Aufschluss 61: (Heft 2, März-April 2010), S. 107-118. Darin habe ich einen Vergleich von (in Fluorit-Dünnschliffen) gemessenen mit berechneten alpha-Reichweiten in CaF2 für alle Isotope der U238-Reihe gegeben.
Gruß
Berthold
Ach, Du warst das !? Cool

Der Artikel hat mir gefallen und war - zur Abwechslung - mal wieder ein interessanter im Aufschluss.
Ob das Teil da auf dem Foto ein Xenolith ist oder ein Reduktionshof, könnte ich so auch gar nicht sagen. Ich hab eigentlich nur auf die Frage: "Was ist ein Reduktionshof" von "Achim" geantwortet. Das Thema "radioaktive Höfe" kenne ich von Helgoland, da gibt es die sogenannten "Fischaugen", kleine Cupritkonkretionen mit hellem Saum in rotem Buntsandstein, auch da gibt es die Gerüchte, das die durch radioaktive Strahlung entstanden wären. Ist natürlich Quark, sind typische Reduktionshöfe. Manche der "Fischaugen" sind in der Tat schwach radioaktiv, aber dafür benötigt man schon besonders empfindliche Geigerzähler, um die überhaupt aus der Hintergrundstrahlung zu messen.