Hallo an Alle,
ich bin neu im Forum und möchte mich mit diesem Beitrag einmal vorstellen. Ich habe hin-und-her überlegt, wo dieser Beitrag am besten hinpassen könnte und mich für diese Kategorie entschieden.
Der Beitrag ist schon in einigen Foren erschienen aber ich finde, es sollte publik gemacht werden, auch wenn ich langsam einige Leute nerve oder langweile ( meine Einschätzung, hab noch nie einen Vorwurf bekommen )
Ich bin im Frühjahr diesen Jahres nach Wittenberg gezogen. Eigentlich für einen Mineraliensammler und Goldschürfer das Todesurteil. Dachte ich. Nach kurzem forschen im Net fand ich heraus,dass schon im Mittelalter Gold in Wittenberg gefunden worden ist. Ich nix wie an die Elbe und promt: Schon in der ersten Schüssel hatte ich einen Flitter von 0,5 mm Länge.
Mitlerweile schürfe ich mit einem Waschgang ( eine grosse Schüssel vorwaschen und dann mit der Blitz weiter ) ca. 8-12 Flitter. Nicht selten über 1mm.
Dabei scheinen hier alle Goldschürferregeln ausser Kraft zu treten. Die meisten Flitter finde ich nicht in den Kiesbänken, nicht hinter grossen Steinen und nicht in Flussbiegungen, sondern im Wurzelwerk der Gräser auf den Bunen. Wurzeln sind zwar auch eine Goldschürfregel, aber so extrem wie hier hab ich es noch nicht erlebt.
Das grösste Mininugget bis jetzt misst 1,3 x 1,2 x 0,3 mm und ist vergleichsweise sehr dick.
Siehe dazu auch:
http://goldsucher.de/europa/deutschland/elbegold/index.htmlVolle Pfanne Andreas