Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
verschiedenfarbiger met. Glanz, rote und braune Kristalle?
Jens G:
Habe mir heute noch einmal ein Buch über Mineralien ausgeliehen.
Dachte anhand des Namens Kupferkies, daß dieser auch etwas kupferfarben aussieht. Lt. diesem Buch Kosmos-Atlas Gesteine, Mineralien und Fosillien sieht der vorhandene Einschluß dunker aus als das abgebildete Chalkopyrit. Der Einschluß sieht eher mehrheitlich kupferfarben aus (kann dies durch Verwitterung entstehen). Das Bornit kommt vom Bild her eher in Frage. Die Strichprobe ist sehr schwer durchzuführen. Die Einschlüsse sind relativ klein (der Kleine ca. 3*4mm, der Größere 10*6 mm) und sitzen etwas vertieft. Da weiß man immer nicht was man gerade erwischt hat. Jetzt ist es auch schon etwas dunkel - meiner Meinung nach sieht der Strich eher schwarz (oder schwarz-grau als schwarz-grün vom Chalkopyrit).
Wie und wo kann man das genauer analysieren lassen (da der Mineraleinschluß nicht besonderes groß ist)?
Lade noch mal 2 andere Bilder hoch - vielleicht erkennt man es ja da besser.
[gelöscht durch Administrator]
Jens G:
noch ein weiteres - jedes wirkt ja irgendwie anders.
Scheinbar sind bei den Bildern ein paar Papiefaser"sche"n auf dem Einschluß - ich hatte es in ein Papiertaschentuch eingewickelt.
[gelöscht durch Administrator]
Jens G:
Vielleicht noch einen ganz kleinen Ausschnitt
MfG
Jens G
[gelöscht durch Administrator]
Conny3:
Das sieht mir stark nach verwittertem Pyrit aus. So ähnliche Stücke (aber teilweise mit Kristallen ) habe ich auch von Ronneburg.
Der Conny
uwe:
Ich gebe dem Conny recht. Es wird sich wohl um angelaufenen Pyrit handeln - "rostige" Randpartien. Bei Chalkopyrit müßte dort etwas grünes sein.
Außerdem, nach einigen Zögern für alle die es noch nicht kennen ein sicherer Kupfernachweis. Mein Zögern deshalb, weil man dabei mit aggresiven Chemikalien arbeiten muß. Also bitte sehr vorsichtig !!
Eine Probe in einem Reagenzglas mit etwas konzentrierter Salpetersäure übergießen und einen Tag stehen lassen. Dabei löst sich genug von dem Mineral. Dann einen Überschuß an Ammoniumhydroxyd (Ammoniak) zugeben. Falls Kupfer zugegen ist bildet sich eine kräftig tintenblau gefärbte Lösung. Und bitte beim Arbeiten die Mündung des Reagenzglases vom Gesicht weghalten.
Glück Auf
Uwe
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