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Cenoman von Rheine / Präparation

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Joachim Ladwig:
Hallo!
Ich habe mal eine Frage zur Präparation der Fossilien aus dem Cenoman von Rheine, speziell aus dem Steinbruch der Kalkwerke Breckweg. Ich habe da bereits einige Seeigel gefunden (Holaster subglobusus und Camerogalerus cylindrica) und bisher immer mit Rewoquat und Bürsten präpariert. Irgendwo habe ich hier gelesen, daß man sandstrahlen sollte, aber das Equipment habe ich leider nicht.
Wie rücke ich solchen Teilen wie unten am besten zu Leibe?
mfg
Joachim

edit:
externer Bilderlink entfernt
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,20889.0.html

Krizu:
Hallo,

die Brachiopode unter
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,4089.msg76918.html#msg76918

habe ich mit KOH präpariert. Geht mit dem Rheiner Kalk ganz gut.

Was mit den Seeigeln und den Rissen bzw. Grenzen der Platten ist,  weiss ich nicht.

MfG

Frank

Grenzton:
Hallo Joachim.

Ja das mit dem strahlen ist wirklich sehr gut, das lässt die Calzitsubstanz unbeschädigt, und so bekommst Du alle Feinheiten äusserst sauber herauspräpariert.
Ich benutze ein komplettes Eigenbausystem dafür, mitdem ich feines Eisenpulver verwende.

Gruß, der Kalle

Grenzton:
hier noch zwei gestrahlte Stücke!

Joachim Ladwig:
Hallo!
Besten Dank ersteinmal für die Antworten!
Das Sandstrahlen scheint mir wohl die beste Alternative zu sein - leider habe ich das Equipment dafür nicht! Kalle, wo gibt's denn eventuell eine Bauanleitung für sowas?
Ich habe meine letzten Funde (eine Handvoll Seeigel und einige Brachiopoden) wieder mit Rewoquat bearbeit, das löst leider nicht alles. Einige hartnäckige Rückstände bleiben dran, die Teile liegen jetzt noch mal eine Nacht darin, mal sehen was passiert.
mfg
Joachim

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