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Stielmaterial für Hämmer

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jürgen lange:
Hallo Leute, ich bin glücklicher Besitzer von zwei Grossraumüberzeugern (sprich Hämmern) in der 5 und 10 kg Klasse.

Der kleine hat eine eher elliptische Aufnahme für den Stiel ca. 20 x 30 mm.

Der größere hat eine runde Aufnahme mit etwa 15 mm Durchmesser.

Nun stellt sich immer wieder die Frage nach einem geeigneten Stielmaterial. Während die Frage für den 5 kg Hammer relativ leicht zu beantworten ist, habe ich bei Nummer 2 Riesenprobleme.

Die Standzeiten sind eher in Tagen als in Monaten zu rechnen. Kennt ihr Materialien, die geeignet wären?

Rohrmaterial scheidet aus, da die Kräfte zu ungedämpft auf die Gelenke meines Armes übertragen werden.

Holz: eher zu dünn – Weidenholz geht so gerade.

Kabel/Kunststoff??

Wie sind eure Ideen dazu?

Gruß und Glück auf Jürgen Lange

Galenit:
Gute alte Esche.
Ich selber habe entweder die am Stück geschmiedeten oder einen guten eschestiel drin.
Hält bei mir prima. Das schwierigste ist es, einen Tieschler zu finden, der die noch ordentlich stielen kann.

guefz:
Hallo Jürgen,

bei dem kleinen hört sich das nach einem relativ normalen Stielmaß an, sollte in jedem Baumarkt erhältlich sein. Nimm den Klotz aber vorsichtshalber zum Anprobieren mit. Zu dickes Holz kann man notfalls mit jedem scharfen Messer auf die passenden Abmessungen bringen und dann den Einschnitt für den Keil nicht vergessen.

Den großen halte ich mit seinem Miniloch schlicht für eine Fehlkonstruktion -> wegwerfen und besseren besorgen.

bis denn

Günter

mineralienguenni:
Hallo
Also mich haben Stiele aus Hickory Holz überzeugt.
Solche großen Hämmer mit kleinen runden Stiellöchern habe ich beim Juchem im Einsatz gesehen.Angeblich gehörten sie mal zum Werkzeug für Panzerketten  der US Armee.Die Besitzer nehmen selbst geschnittene Äste von Weiden als Stiel. Allerdings waren die Hämmer wohl etwas leichter als 10 kg. .Die Teile sehen ziemlich abenteuerlich aus,aber die Leute schwören drauf.
Glück auf

Schlacke:

Eine etwas älterer Hinweis, aber nachlesenweswert:

Göbl (1881) hält elastische Stiele aus frischen Trieben eines zähen Nadelholzes für praktikabel.  Die Arbeit mit solchen Hämmern wird als "Schlenkerbohren" bezeichnet und wirkt sich weniger belstend auf die Gekenke aus.

Nachzulesen unter www.sagen.at/doku/bergbau/Schlenkerbohren.html

GA

Schlacke

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