Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición > Zeugen des Bergbaus / evidence of mining
Erneut Haspel aus dem 13. Jh. in Dippoldiswalde gefunden
carsten slotta:
Hallo Uwe,
besten Dank für den tollen Link! Sehr informativ und schöne Bilder.
Was mich allerdings sehr irritiert hat, ist die Tatsache, dass nach den Untersuchungsarbeiten alles mit Beton verfüllt werden soll. So ein Wahnsinn! Warum sichert man nicht bloß den Eingang und erhält das Ganze der Nachwelt?
Zerstörung von Kulturgut nach der archäologischen Dokumentation... Ich frage mich ernsthaft, ob diese Form der "Verwahrung" wirklich so notwendig ist und ob es nicht Alternativen gäbe. Ma stelle sich mal vor, was los wäre, wenn man so mit anderen Kulturgütern umgehen würde, z.B. dem Einbetonieren von alten Burgen, Schlössern usw... (die könnten ja schließlich einstürzen... ;-))
Was meint ihr dazu????
Grüße
Carsten
Uwe E:
Hallo Carsten,
ja es ist wirklich schade, dass solch historische Grubenbaue für alle Zeit unzugänglich verfüllt werden.
Die Sanierungsobjekte liegen allerdings alle im Bereich der Innenstadt von Dipps (seit vielen Jahren Sanierungsgebiet) und sind somit eine potentielle Gefahr. Da die Anzahl und Lage der alten Schächte nicht bekannt sind, wird leider nur die komplette Verwahrung der erschlossenen Grubenbaue möglich sein. Die Grubenbaue aus der späteren Zeit (16. Jh.) sind meistens dokumentiert und liegen auch überwiegend außerhalb der Innenstatdt.
Auch die ehemalige "Schmelzstätte" des 13. Jh. (siehe Bild), die nach Abriss eines Gebäudes entdeckt wurde, ist leider zu einem Parkplatz umgewandelt.
Uwe
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