Mineralien / Minerals / Minerales > Fluoreszenz, Lumineszenz / Fluorescence, Luminescence
UV-Licht (405nm) und Calcit
berthold:
Hallo,
--- Zitat ---Dem entsprechend müsste der Filter vor der Kamera angebracht werden, was den selben Effekt hat wie den violetten Farbanteil digital heraus zu filtern. Da ist nach meiner Auffassung keinerlei Unterschied.
--- Ende Zitat ---
Doch, genau da ist der Unterschied ;). Software-Filter geht nur sehr bedingt, da da der Sensor das Licht ja nicht genau spektral misst (sondern über breitbandige RGB-Filter bewertet. "Abschneiden" (wie z.B. mit dem ganannten Filter) geht faktisch nicht. Der Sensor sagt Dir nicht, ob das Signal von viel 405nm oder etwas weniger 430nm kommt - keine Chance.
Gruß
Berthold
Stefan:
Da hast Du schon recht Berthold, aber technisch ist es kein Problem Lichtpunkte mit Bestandteil von 30-35% rot und 70-75% blau zu entfernen oder zu verändern. Damit treffe ich (angenommen die Werte stimmen für violett) genau die Farben die ich entfernen möchte und alle anderen rot-töne und blau-töne werden davon nicht berührt. Ich muss ja nicht den ganzen rot oder blau Bereich anheben oder absenken. Dies entspricht in der Wirkung der Funktion des Anlogfilters. Jeder Bildpunkt wird über mind. 3 Werte RGB (manche Kameras auch mehr) beschrieben und das Verhältnis zueinander beschreibt eine Farbe und wen ich so will auch den Teil eines Spektrums, das ich individuell verändern kann.
Den Vorteil von anlog Filtern sehe ich primär in der Möglichkeit längere und gezieltere Belichtung auszuüben, da weniger Stör-Licht auf den Senor trifft und ich damit gezielter den gewünschten Effekt belichten kann.
Besten Gruß
Stefan
Nachtrag: Habe gerade erst verstanden was Du meinst: Klar ein Pixel das von einer Farbe überstrahlt wurde weiß nicht, dass es auch noch einen dunkleren oder anderen Farbanteil gegeben hätte... Das ist eine absolut richtige und nicht zu unterschätzende Einschränkung!
berthold:
Hallo,
--- Zitat ---Jeder Bildpunkt wird über mind. 3 Werte RGB (manche Kameras auch mehr) beschrieben
--- Ende Zitat ---
Das verstehe ich jetzt nicht. ??? Ich kenne keine Kamera die mehr als die drei RGB-Werte pro Pixel liefert. Idealerweise sind die drei Werte sogar normiert (z.B. sRGB oder Adobe-RGB). Im sRGB-Farbraum ist die spektralen Farbe (die liegen ja am Randes des "Farbschuhes") des blauen Laserpointers nicht enthalten (folglich wird die Laser-Farbe schon falsch fargestellt. Der Kamera- Sensor integriert (auch bei jedem farbgefilterten Pixel) über einen gewissen Bereich. Eine Rückrechnung von den sRGB-Werten auf die Wellenlänge(n) der Spektralfarbe ist folglich nicht möglich - und das wäre Voraussetzung für einen digitalen Filter der einem phyikalischen Filter nahe käme.
Gruß
Berthold
Stefan:
Z.B.
http://www.chip.de/artikel/Sony-Cybershot-DSC-F828_12828107.html
http://www.digitalkamera.de/Meldung/Sony_stellt_4_Farb_CCD_vor/1857.aspx
Die Kamera habe ich auch schon am Stemi ohne nennenswerten Vorteil getestet.
Besten Gruß
Stefan
Krizu:
Hallo,
die Vier-Filter-Technik, wenn ich den zweiten Link richtig verstanden habe, entspricht die in etwa der alten Technik bei der Farbmessung.
Dabei wurde um den Empfindlichkeits-Peak im violetten Bereich abzubilden, siehe http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:CIE_Tristimul.png&filetimestamp=20050326122958, der Rot-Wert über zwei Filter gebildet.
Hab ich das richtig verstanden?
MfG
Frank
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