Mineralien / Minerals / Minerales > Fluoreszenz, Lumineszenz / Fluorescence, Luminescence
UV-Licht (405nm) und Calcit
Stefan:
Hallo Frank,
sicher wird der Filter das Spektrum richtig beschneiden - das steht außer Frage.
Kommt dann aber nicht das RGB Problem zum Tragen? Die Umsetzung zu RGB kann durch das Fehlen eines Teils des Spektrums nicht mehr neutral sein. Weiß muss zwangsläufig zu gelb werden und auch die anderen negativen Effekte sind nicht zu vermeiden. Gerade bei oft gelb auftretender Fluoreszenz habe ich dann das Problem, bei der nachfolgend notwenigen Digitalnachbearbeitung diese wieder abschwächen zu müssen um den Gelbstich zu entfernen.
Arbeite ich umgekehrt und mache das digital würde gelb verstärkt werden. Vermutlich würde das zusammen fügen der Bilder zu einem mehr oder weniger neutralen Ergebnis führen ;)
Besten Gruß
Stefan
Krizu:
Hallo,
bevor wir hier lange diskutieren, mach ich einfach einige Bilder. Ein GG 42 ist wirklich nur leicht getönt, die Beschreibungen auf der von Dir angegeben Seite sind imho eher unrealistisch.
Ok?
MfG
Frank
Stefan:
Hallo Frank, klar - Fotos sind immer gut :D
Besten Gruß
Stefan
Xyrx:
Hier mal Fotos.
Zuerst Sodalith (derbes Material), ein Bildausschnitt ca, 2cm breit. Dann Hauyn, 3mm Bildhöhe.
Beide Fotos mit dezenter Bildbearbeitung und mit Gelbfilter aufgenommen. Licht bei 405nm.
LG Xyrx
Krizu:
So,
ich habe eine Canon EOS 400 mit dem 18-55 und Stativ aufgebaut. Das Licht war brutales Kunstlicht einer 15W Energiesparlampe. Der Weissabgleich erfolgte manuell auf dem weissen Untergrund. Iso 100, Blende 8, Verschlusszeit ca 0.6s im RAW-Modus. Konvertierung ohne weiteres Eingriefen zu TIFF und dann per GIMP nur ausgeschnitten und skaliert.
Die Test-Objekte waren Schokolinsen eines Discounters mit vier Buchstaben, der weit vorne im Telefonbuch steht und den es in der Nord und Süd Variante gibt. Die Schokolinsen waren von der südlicehn Fundstelle (SCNR). Die Pärchen wurden visuell auf gleiche Farben ausgesucht.
Die verwendeten Glasfilter waren ein GG400, GGT420 mit leichtem UV-Schaden in der Mitte, ein GG435 und ein GG455. Der GG475 war visuell identisch mit dem GG455, weshalb die morgen ins Spektrometer wandern oder per Farbabgleich in der Reihe neu sortiert werden. I nder Kiste lagen immer mindestens zwei der Filter um Murphy voll auszunutzen. Denn es geht immer nur der Filter kaputt, von dem man nur einen hat! 8) 8)
Also die Schokolinsen wurden oben mit dem GG-Filter abgedeckt und unten ist die Referenz. Die Filter sind echt gut, imho blocken die deutlich besser als 1:1000.
dann kommen jetzt die Bilder ....
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