Hallo,
Viele Berylle sind rissig, kommt meist durch tektonische Bewegung während des Wachstums. Es gibt sogar Kristalle, die in einzelne Scheiben zerbrochen sind, die später wieder mit Quarz verheilt sind. Aber auch während des Bergens (oft wird gesprengt) können Risse entstehen. Die wären allerdings eher sauber, nicht so mit Eisenoxid gefüllt. Es sei denn, sie sind schon längere Zeit da gewesen.
Die Fäden: Trüber Beryll kann durchaus in unterschiedlichen Zonen unterschiedlich gefärbt sein, auch schlierige Farbverteilung ist bei Mineralien nichts ungewöhnliches. Kann aber auch eine Verwitterung sein. Beryll verwittert in der Regel entweder in situ (an Ort und Stelle) unter Bildung u.a. von Bavenit (Berylliumsilikat) oder unter Wegführung von Beryllium zu Tonmineralien oder Al-Oxiden.
Glück Auf!
Smoeller