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Canon MP-E 65mm
joy:
Hallo,
da ich dem Fotografieren durch das Mikroskop, aufgrund meiner bisherigen gesammelten Erfahrung, immer kritischer gegenüber stehe, habe ich mal geschaut, welche Möglichkeiten sich für das Fotografieren kleiner Bildausschnitte sonst noch anbieten. Dabei bin ich auf das folgende Objektiv aufmerksam geworden:
Canon MP-E 65mm 1:2,8, 1-5fach
Blende: 2,8 -16
Springblende
Gewicht: 710g (845g incl. Stativmanschette)
Länge bei 1:1 = 9,8 cm, bei 5:1 = 23 cm
Bildfeld (Vollformat): 1:1 = 24*36 mm, 5:1 = 4,8 * 7,2 mm
Bildfeld (APS-C): 1:1 = 15*24 mm, 5:1 = 3,0 * 4,8 mm
Kein! Autofokus
Maximale! Fokusdistance: ca.10 cm bei 1:1 und ca. 4cm bei 5:1 (Vollformat)
Preis ~ 1000€
Das Objektiv wird hauptsächlich von Leuten gekauft, die Kleintiere fotografieren.
Der Link zeigt ein Bild, das mit dem Objektiv gemacht wurde.
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/459142/display/2126652
Gegen die Fotografie durch das Mikroskop spricht meiner Meinung nach hauptsächlich der größere Abstand zum Objekt und die dazwischenliegende Optik.
Da nicht allein die Bildqualität des Objektivs über eine gelungene Aufnahme entscheidet, muss natürlich auch ein entsprechend stabiles Stativ oder ein robuster Bohrständer, sowie ein brauchbarer Einstellschlitten eingesetzt werden.
Was meint Ihr?
Gruss
Joy
Schluchti:
Ich habe mit dem MP-E 65 mm auch schon geliebäugelt. Das Objektiv soll nicht übel sein. Werde es mir sicher mal zum Testen kommen lassen, wenn ich mal wieder mehr Zeit zum Fotografieren finde,
joy:
Ah ok. Ist halt echt nicht billig das Ding. Wie machst du das mit dem Testen? Bestellst du und machst dann einfach Gebrauch vom Rückgaberecht?
loparit:
Hallo,
eine weitere Möglichkeit wäre ein altes Zuiko oder auch Cannon Mikroobjektiv.
Diese kann man gebraucht bis 300 Euro manchmal noch bekommen. Mit einem entsprechenden Adapter kann man die an die heutigen Digi's anschließen. Allerdings ist das beleuchten bei den geringen Abständen dann nicht gerade einfach. Aber einen Versuch ist es Wert. Das Olympus Zuiko Makro-Objektiv habe ich selbst schon an meiner Olympus getestet. Auch das Cannon habe ich. Aufnahmen mit dem Objektiv hatte auch schon mal unter folgendem link hier eingestellt. Es handelt sich dabei um einen Baryt und einen Bournonit von der Apollo.
Hier der Link dazu:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,5847.645.html
Gruß
Edgar
Bode:
Hallo,
Ich habe mir mal die Daten von den Makroopjektiv angesehen ,sieht nicht schlecht aus. Nur sollte man die Kleinigkeit für den Ringblitz bei der Investition nicht vergessen, ich denke ohne ihn geht nicht viel. Ich verwende das EFS 60 1:2,8 aber da sind oft die Möglichkeiten am Ende.
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