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Autor Thema: Bestimmungsproblem - Ceratites evolutus  (Gelesen 4873 mal)

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Offline Fecky

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Bestimmungsproblem - Ceratites evolutus
« am: 05 Apr 10, 19:47 »
Hallo,
Ich habe hier etwas Schwierigkeiten bei der Bestimmung.
Um welche Art handelt sich es wohl hierbei?
Bis denne
Christopher
« Letzte Änderung: 25 Mar 13, 15:44 von oliverOliver »

Offline doe

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Antw:Bestimmungsproblem
« Antwort #1 am: 05 Apr 10, 22:01 »
Hallo Frecky,
bei der Erhaltung geht nicht viel und ohne Größenangabe sowie Fundort/stratigr.Schicht gar nichts!
Gruß Günter

Offline triassammler

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Antw:Bestimmungsproblem
« Antwort #2 am: 06 Apr 10, 12:08 »
Hallo Christopher,

sieht ziemlich eindeutig nach einem Ceratit aus dem Muschelkalk aus. Gehe ich recht in der Annahme, dass Du das Stück nicht selbst gefunden hast? Der ist ja übelst mit der Messingbürste geschunden worden, um einen "Pyritammoniten" daraus zu faken  :P

Gruß,
Rainer

Offline doe

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Antw:Bestimmungsproblem
« Antwort #3 am: 06 Apr 10, 18:59 »
Hallo Christopher,
stecke den C.für ca 2 -3 Sek in 10 % HCL dann hast Du ihn in Natura und siehst was für eine Ruine das ist,oder wirf ihn gleich weg.Möglich wären :runterschleifen bis zur Mitte oder wenn Material da ist von der Liegendenseite präpen.
Gruß Günter

Offline Fecky

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Antw:Bestimmungsproblem
« Antwort #4 am: 08 Apr 10, 11:22 »
Hallo,
Das stimmt, den habe ich nicht selbst gefunden, daher kann ich auch nicht sagen aus welcher Schicht oder Zeitalter. Die Unterseite ist  wahrscheinlich der Meeresboden, von daher kann ich nicht von der anderen Seite bearbeiten.
Danke nochmal für die Bestimmung, denn die " Maserung ? " ist ja doch interessant.
Ich selbst habe gerade bei Fossilien nicht gerade die Ahnung.
Bis denne
Christopher

Offline triassammler

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Antw:Bestimmungsproblem
« Antwort #5 am: 08 Apr 10, 12:56 »
Hallo Christopher,

daher kann ich auch nicht sagen aus welcher Schicht oder Zeitalter.
Wie gesagt, Muschelkalk (Oberer), damit Mitteltrias.

Zitat
Die Unterseite ist  wahrscheinlich der Meeresboden, von daher kann ich nicht von der anderen Seite bearbeiten.

Die freiliegende Seite ist die "schlechte", mit der ragte der Ceratit nach der Einbettung noch eine Weile über den Meeresboden, wodurch sie beschädigt wurde. Üblicherweise präpariert man Ceratiten von der "guten Seite" (Unterseite), das ist die, die noch fest im Gestein steckt., weshalb die Präparation oft ziemlich mühsam ist.

Zitat
denn die " Maserung ? " ist ja doch interessant.
Du siehst an dem Stück die Kammerung des ursprünglich gasgefüllten Gehäuses. Die Kammerscheidewände (Septen) bei den Ammonoideen verlaufen nicht gerade, sondern sind - besonders dort, wo sie an der Gehäuseinnenseite ansetzen - stark gewellt, verfaltet und gezähnelt. Man nennt das die Lobenlinie. Bei vielen Arten ist sie ein wichtiges Bestimmungsmerkmal.

Gruß,
Rainer

Offline Fecky

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Antw:Bestimmungsproblem
« Antwort #6 am: 08 Apr 10, 16:13 »
Über das Präparieren von Fossilien gab es hier doch mal einen Bericht, kann mir jemand sagen, wie ich den noch mal finde?
Bis denne
Christopher
PS: @ triassammler: Danke für die Infos.
   @ doe: habe Citronensäure genommen, nun sieht der Ceratit doch etwas besser aus.
---
Hallo nochmal, doch gefunden.
Danke noch mal
Bis denne
Christopher
« Letzte Änderung: 25 Mar 13, 15:45 von oliverOliver »

Offline doe

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Antw:Bestimmungsproblem
« Antwort #7 am: 09 Apr 10, 07:22 »
Hallo Christopher
 zeig ihn doch bitte mal von der Rückseite,da er nicht bis zur Mitte zerstört ist,lohnt eine Präp.von der Liegendenseite wahrscheinlich! außerdem sind da eindeutige Merkmale zu erwarten,die eine Bestimmung ermöglichen.Wieviel cm Durchmesser hat er ? Vorsicht beim prär.Meißel/Schlagspuren sind im Muschelkalk häßliche weiße Flecken/Spuren,die sehr schlecht weggehen.Also lieber kratzen/schaben als schlagen.
Glück aus Günter

Offline Fecky

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Antw:Bestimmungsproblem
« Antwort #8 am: 09 Apr 10, 14:20 »
Hallo
hier liegend

Offline Fecky

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Antw:Bestimmungsproblem
« Antwort #9 am: 09 Apr 10, 14:21 »
hier nach citronensäure von vorn

Offline doe

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Antw:Bestimmungsproblem
« Antwort #10 am: 09 Apr 10, 17:23 »
Hallo     frecky,
sieht von der Rückseite sehr gut aus,es ist ein C.evolutus (auf der Wohnkammer die kommaförmigen nach vorn (links)auslaufenden Skulpturen)
Ich empfehle mit der Präp.auf 3.00 Uhr zu beginnen und die Innenseite der Windung zu suchen die unter der Wohkammer einzieht.Fängst Du unter der Wohnkammer an,haust Du unweigerlich die Skulpturelemente der unteren Windung weg.sozusagen von unten nach oben arbeiten.Außerdem kannst Du zwischen den"Kommas"flach nach innen Präpen,aber Vorsicht,die "Kommas"platzen an der Innenseite schnell weg.Gegen häßliche Schlagspuren,die sich kaum beseitigen lassen, hilft nur Kratzen vor   Schlagen!!
Glück auf Günter
« Letzte Änderung: 09 Apr 10, 17:30 von doe »

 

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