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Mineralienatlas wird weg. neuer Jugendschutz-Regelungen vom Netz gehen
Klinoklas:
Bin absolut sprachlos und habe wie Norbert zuerst an einen vorgezogenen Aprilscherz gedacht.
Was fällt denen eigentlich noch alles ein, um das Leben noch ein bisschen schwerer zu machen?
Man braucht jetzt also für die private Seite über seinen Labradormischling einen Jugendschutzbeauftragten?
Ich kann, um auf Nummer sicher zu gehen, die Seite ab 18 anmelden. Wenn sie niedriger eingestuft ist und ich meine Pflicht vernachlässige
drohen mir Strafen bis zu 500.000 €. Ab 18 wird sie aber nur noch Nachts freigeschaltet und da sind keine Hundefreunde mehr unterwegs.
Wo ist der Sinn, wer hat was gegen Labradormischlinge das diese Vorgehensweise rechtfertigen würde und wer soll das bezahlen?
Da können private Seiten ja nur noch dichtmachen und dafür wurde das Netz nicht konzipiert.
Die ersten Geldgeilen Anwälte stehen doch schon in den Startlöchern ihre bereits vorgedruckten Abmahnungen loszuwerden.
Egal wie verrückt etwas klingt, in Deutschland besteht eine gute Möglichkeit für die Durchsetzung.
Ich habe sowas von den Kaffee auf von dieser Bevormundung. Filme wie Natural Born Killers oder From Dusk till dawn kann ich dann auch
nur noch Nachts bestellen. Alle halten dieses Gesetz für Murks, aber wie kann es sich dann durchsetzen wenn es doch Murks ist?
Stefan:
Hallo,
um Euch nicht zu sehr zu beunruhigen: Natürlich werde ich wie in der Vergangenheit auch, als es im Raum stand jeden Beitrag vorab prüfen zu müssen einen Weg finden den Mineralienatlas weiter zugänglich zu machen und ggf. die Risiken tragen. Mein primäres Anliegen besteht darin Euch für die mögliche Bedrohung zu interessieren und diesmal sicher auch etwas provokant auf die Entwicklungen aufmerksam zu machen solange es noch möglich ist Einfluss zu nehmen. Briefe an die Regionalpolitiker sind wirkungsvoll und werden auch oft beantwortet.
Die Verlagerung des "Firmensitzes" wäre sicher nur der letzte Ausweg und die Kapitulation vor uns selbst.
Besten Gruß
Stefan
fassi:
Hallo.
Ich denke es wäre das Beste wenn sich die ganze Runde einheitlich dazu äußert ..
alle die hier an diesen Forum gefalen finden -sich beteiligen etc. sollten doch gemeinsam etwas unternehmen
wenn vereinzelte Mitglieder briefe schreiben wird das im sande verlaufen.-
Und Post an höhere Politiker werden wohl ( gerade in zeitern der Terrorangst ) garnicht dort ankommen ;)
Macht doch so ne art vordruck - zum Download hier einstellen.- so hat jeder ein identisches Formular .
dieses kann sich jeder herunterladen - ausfüllen und z.B. per post abschicken - an eine adresse .
Nur eine "flut " von post an eine stelle kann helfen ;)
Aber wieviele der ganzen angemeldeten würden sich diese kleine Mühe machen?? ???
denkt mal an die rente mit 67 .- alle schimpfen aber keiner macht was dagegen ..
minneralix:
Das finde ich ne super Idee - denn nur gemeinsam sind wir STARK *grins*
Stefan:
Hier ein mögliches Musterschreiben zur Diskussion oder Nutzung ...
--- Zitat ---Sehr geehrter Herr/Frau AbgeodneteR …
als mündiger Bürger, der sich in Foren und Blogs austauscht und an gemeinschaftlichen Inhalten mitarbeitet, bin ich besorgt über den geänderten und neugefassten Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV). Durch den geänderten JMStV und die dadurch verursachte Unsicherheit ist ein Sterben und Abwandern von Internetauftritten und eine damit nachhaltigen Schädigung des Standortes Deutschland zu erwarten. Dem Gegenüber steht ein fragwürdiger Nutzen für unsere Kinder.
Einzig deutsche Internetauftritte können an das Gesetz gebunden werden. Eine Altersklassifizierung ist daher ungeeignet Filter zu etablieren die automatisch greifen.
Würde auch auf fehlende Klassifizierung gefiltert, würden zahlreiche für Kinder interessante und auch konzipierte Seiten gefiltert werden. Sämtliche Internetauftritte die mit dynamischen Inhalten vom User gestaltet werden können kaum einer Klassifizierung unterlegt werden. Die Pflicht präventiv Inhalte zu kontrollieren ist von den Betreibern nicht zu bewerkstelligen.
Auch sehe ich durch die neue Kennzeichnungspflicht das Grundgesetzt verletzt. Was hilft ein Gesetz zur Meinungsfreiheit, wenn die Räumlichkeiten diese zu nutzen in den Untergrund gedrängt werden. Frei nach dem Motto: „Sie können Ihre Meinung jederzeit frei in Ihrem Badezimmer äußern“
Eltern werden nicht umhin kommen sich weiterhin mit Ihren Kindern gemeinsam im Internet zu bewegen und selbst geeignete Inhalte auszuwählen. Sich hier auf eine trügerische Sicherheit durch Altersfilter zu verlassen ist Augenwischerei und eher schädlich als nützlich. Durch die Anpassung des Gesetzes wird das Ruhigstellen unserer Kinder vor dem Computer gefördert und nicht der verantwortungsvolle Umgang in der Familie mit einem Medium.
Im JMStV geben Sie den Betreibern die Möglichkeit Ihre Inhalte auch zeitgesteuert und außerhalb der üblichen Onlinezeiten für Kinder anzubieten. Ist den Verfassern des Gesetztes nicht in den Sinn gekommen, dass das Internet weltweit funktioniert? Unsere pornografischen Inhalte werden zur Hauptzeit für amerikanische Nutzer bereit gestellt. Ist Jugendschutz nur ein Thema was Deutschland betrifft?
Bitte erteilen Sie diesem falschen Deckmantel des Kinderschutzes, der nur dazu dienen kann eine Gruppe engagierten Webseitenbetreibern ohne eigenes Verschulden zu kriminalisieren eine Absage. International macht sich Deutschland durch ständigen blinden und unausgereiften Aktionismus zur Lachnummer. Bitte setzen Sie sich im Namen mitdenkender Bürger gegen diese zudem kostspielige Änderung ein.
Mit freundlichen Grüßen
…
--- Ende Zitat ---
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