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Heute in Arte "Der Uranberg" -Historien Drama
geomueller:
--- Zitat von: jürgen lange am 19 Dec 10, 14:11 ---wo wurden die stadtszenen gedreht?
--- Ende Zitat ---
Alle Szenen an und in der Kommandantenvilla wurden in Crimmitschau in einem alten Villenviertel in der Lindenstraße gedreht.
Gruß Jürgen
Klinoklas:
Apropros Lindenstraße, war mir leider viel zu Rosamunde Pilcher die Geschichte und Umsetzung.
Musik gut, Schauspieler in Ordnung, Drehorte und Kostüme sehr gut aber die Story.
Wer durchhält, bekommt noch ein paar wichtige Infos am Ende des Films eingeblendet.
Ich denke aus dem Thema hätte man insgesamt mehr machen können.
Jochen1Knochen:
[Ich denke aus dem Thema hätte man insgesamt mehr machen können.
[/quote]
Hallo!
Ich meine,daß sich da das Fernsehen sehr vorsichtig herangetastet hat.Die umzäunten Bergwerke,bewaffnete Bewachung,strenge Taschenkontrollen sind so am Rande des Films.Desgleichen die Sicherheit beim Ausbau.Das hat die Russen ja am meisten gestört,daß unsereiner dort Ausbau macht.Sowas kostet ja Zeit und Geld!
Der Haß unter Russen,Antifaschisten und Altnazis zueinander kam schlecht über den Bildschirm rüber.Über die Zwangsverpflichtungen von Elektrikern,Zimmerleuten und anderen war überhaupt nichts zu sehen!
Die Erkundung,Suche in den alten Akten-alles lückenhaft!
Eigentlich ein Film in Stichpunkten.
Natürlich hätte man daraus mehr machen können-aber in solch einem Thema ist auch genug Zündstoff!
Weiterhin ist das ja auch nicht als Kinofilm gedreht worden.Als Drama fand ich den Film o.k.
Gruß Jens
raritätenjäger:
Hallo,
vorab hatte ich ja schlimme Befürchtungen, dass es sich beim "Uranberg" um ein Machwerk handeln könnte, welches sich in die Reihe jener Werke einreiht, die im Zuge der "Geschichtskonjunktur" im deutschen Fernsehen derzeit in die Wohnzimmer gespült werden und in denen die Momente des Fremdschämens in bedenklicher Anzahl vorhanden sind. Dann sah ich den Namen Henry Hübchen und war beruhigt.
War gar nicht mal schlecht der Film. Gut, inhaltlich fällt dem Bergbauinteressierten manches auf (Wetterschacht an den Greifensteinen; einmal eine riesige Plateauhalde im Hintergrund), was aber der Handlung für die Allgemeinheit keinen Abbruch tut. Sieht man mal von der stellenweise auftretenden "Wir schaffen ja so wahnsinnig brüderlich ein tolles neues Deutschland"-Attitüde ab, war das ganze doch anschauenswert. Allerdings war der Film viel zu kurz; man hätte sich einen Gefallen getan, das ganze als Zwei- oder Dreiteiler anzulegen. Wie stand es so schön in der Programmzeitschrift: viele Konflikte werden nur angedeutet. So war´s denn in der Tat etwas bruchstückhaft, aber wenigstens ohne mit Zuckerkulör überzogenem Ende;-)
Gruß
Andreas
Fritzi:
Hallo,
zur Erinnerung: heute ist die Wiederholung der Sendung auf ARTE, Beginn 14.30 Uhr.
BG
Fritzi
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