Gesteine / Rocks / Rocas > Geschiebe / Glacial erratic
Nachlese Schleswig-Holstein
Kilo:
.. und noch was:
Ein "Säckchen" aus Flint, innen komplett hohl, keine Kristalle. Wie entsteht sowas?
Kilo:
...und zum Schluss:
Ein ziemlich zerlöcherter Stein von der Insel Als, (DK). Am nördlichen Strand liegen die massenweise herum. Fossil oder nicht? 9 x 7 cm
Das waren die Steine, zu denen ich noch Fragen hatte.
Gruß und Danke schonmal
Kilo
doe:
Hi Kilo,
meine Vorschläge:
1630-verkieselte Bryozoen,aus der weggelösten Kreide übriggeblieben.
1633/1637-verkappter Klapperstein,das Innenleben wurde weggelöst/ausgespült.
1636-müßte man einen frischen Bruch sehen,kann ? Bryozoen/Korallenkalk sein,wobei die Bryoz/Korallenästchen ausgelöst sind?Auch ein ganz simpler Kalk,von bohrenden Organismen "angeknabbert"ist möglich.Opfere mal einen,um reinzugucken,sind drin Ästchen,dann Fossil,ist innen eine amorphe Masse ohne Struktur,dann wohl Bohrmuschel/Bohrschwamm/Kleiner Steinbeißer.
Gruß Günter
Sonnenberg:
Hallo,
das sehe ich auch so wie mein Vorredner , der dritte Stein zeigt wohl Bohrspuren des Bohrringelwurmes
( Polydora ciliata )
Alter : rezent
Herkunft : Meeresboden der Ostsee
kommt aber auch in der Nordsee und im Mittelmeer vor.
Er bohrt in Kalksteinen,Muschelschalen und anderen Hartgründen kleine,U-förmige Gänge,die meist bis 5 mm,max. bis 2 cm tief in den Untergrund reichen.
und tschüß
Ulrich
Kilo:
Hallo,
vielen Dank für die Antworten! An Bryozoen hatte ich auch gedacht, von Klappersteinen hatte ich auch schon mal gehört und die kleinen Löcher im Kalkstein dürften auch vom Bohrringelwurm sein; sie sind U-förmig und ca 5 mm tief. Im Norden der Insel Als lagen diese Steine zu hunderten am Strand rum; aus Platzgründen habe ich nur einen relativ kleinen Brocken mitgenommen.
Gruß Kilo
Jetzt freuen wir uns auf den Frühling an der Pommerschen Bucht und den Spätsommer in der Bretagne! Mal sehen, was der Atlantik so freispült.
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